Fischer-von-Erlach-Preis an Architekten verliehen
Zum fünften Mal wurde am Dienstag in der Aula der Alten Universität in Graz der Fischer-von-Erlach-Preis vergeben.

Foto © Foto Strobl Bettina Vollath, Markus P. Kovac, Alfred Bramberger, Thomas Pucher, Gertrude Celedin
Eine Expertenjury mit Susanna Wagner und Gabu Heindl unter dem Vorsitz von Roman Delugan hat für den heurigen Preis vier bereits realisierte Projekte aus den letzten vier Jahren ausgewählt. "Der Fokus lag nicht nur auf einzelnen baulichen Interventionen, sondern auf deren gesellschaftlicher und städtebaulicher Strahlkraft im zu beurteilenden Kontext", begründet Delugan die Juryentscheidung für die folgenden vier Projekte:
Umbau Humanic Flagship Store, Graz
Planung: Architekten Szyszkowitz Kowalski + Partner ZT GmbH
Jury-Begründung: "Maximale Reduktion auf das Wesentliche heben die Qualitäten des Bestandes hervor. Wiederherstellung des Originalzustandes durch die Öffnung der Sichtbeziehungen zwischen Herrengasse und Färberplatz."
Neubau Mumuth, Graz
Planung: UNStudio Ben Van Berkel & Caroline Bos
Jury-Begründung: "Bedeutender städtebaulicher und sozialer Impuls. Hervorzuheben ist die generelle Initiative für die Stadt, die gesamte Stadtstruktur wird dadurch lebendig erhalten."
Sanierung und Dachausbau Villa H., Graz
Planung: Gangoly & Kristiner Architekten ZT GmbH
Jury-Begründung: "Homogene Erscheinung des Gebäudes, trotz klarer Ablesbarkeit von Neu und Alt. Materialwahl und Form gehen stark auf das bestehende Gebäude ein."
Neubau das bauwerk, Graz
Planung: ARGE Bramberger [architects] & Atelier Thomas Pucher ZT GesmbH
Jury-Begründung: "Mut zur Neuerung durch die ASVK. Städtebauliches Gelenk als Element an exponierter Lage (gelungene Positionierung). Hohe Fertigungsqualität der architektonischen Details."
















