"Der Stimmenstärkste hat einen Vorteil"
Der Spitzenkandidat der FPÖ, Gerhard Kurzmann über den Einzug seiner Partei in den Landtag und den Zugewinn der FPÖ.

Foto © Kanizaj
Fehlt jetzt noch etwas zu Ihrem Glück?
GERHARD KURZMANN: Überhaupt nicht. Ich bin jetzt wunschlos glücklich.
Werden Sie den Preis für die Mitarbeit der FPÖ im Landtag und in der Landesregierung nach diesem Ergebnis in die Höhe treiben?
KURZMANN: Wir sind ja nicht im Basar. Es geht darum, dass das umgesetzt wird, was wir wollen und wofür wir die Unterstützung der Steirer bekommen haben. Mehr Heimat heißt in unserem Sinn, dass es eine Volksbefragung geben muss, wenn in Graz zwei Moscheen und Minarette errichtet werden sollen. Und bei der Beschäftigung geht es uns darum, dass der Zugang für Arbeitskräfte aus Ost- und Südosteuropa, der im Mai 2011 liberalisiert wird, eben nicht freigegeben werden darf.
Sind das Bedingungen, die Sie an eine Zusammenarbeit knüpfen?
KURZMANN: Wir stellen keine Bedingungen, sondern gehen offen in diese Gespräche hinein. Aber das sind für uns wichtige Punkte. Wie zum Beispiel auch das Bettlerverbot, das die Menschen nicht nur in Graz wollen.
Wie werden Sie sich verhalten, wenn es im Landtag um die Wahl des Landeshauptmannes geht?
KURZMANN: Die stimmenstärkste Partei hat einen gewissen Vorteil. Das ist auch für uns die erste Option.
Als Regierungsmitglied steht Ihnen ein Dienstwagen mit Chauffeur zur Verfügung. Freuen Sie sich schon darauf?
KURZMANN: Überhaupt nicht. Wenn es nach mir geht, brauche ich überhaupt keinen Dienstwagen.

















