Christen attackieren ÖVP
Was den Eindruck einer Familienfeier erweckte, war die Wahlkampf-Abschlussveranstaltung der Christen-Partei. Die CPÖ lud zu Kindertheater und Musik. Scharfe Kritik an ÖVP.

Foto © Sabine Hoffmann | KlZ DigitalSpitzenkandidatin der Christenpartei: Maria Fellner
Vielleicht drei Dutzend Kandidaten, Funktionäre und Interessierte waren am Tag nach den Finali aller anderen Parteien am Samstagnachmittag in einem Grazer Lokal zusammengekommen. Davor gab es Kindertheater, danach Musik mit Leo Aberer.
CPÖ-Spitzenkandidatin Maria Fellner wiederholte noch einmal Eckpunkte wie Schutz des Lebens, Steuergerechtigkeit für Familien, Mütter- bzw. Vätergehalt, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit in der Politik. "Bravo, Mama", hörte man zum Schluss der kurzen Rede. Ausführlicher wurde der Grazer Kandidat, der die mit Gegeninseraten operierende ÖVP als Partei "der vom christlichen Weg Abgeirrten" bezeichnete.
Neben Flyern und gelben Ballons gab es keine Werbemittel - aus Budget- und ökologischen Gründen, so Fellner. Persönliches Engagement und Bibelzitate sollten das wettmachen. "Jede Stimme ist ein Gewinn", wollte sich die Spitzenkandidatin auf kein Wahlziel festlegen.


















