Kreuzer: "Das war schon Fußball zum Anschauen"
Sturms Sportdirektor Oliver Kreuzer holte im Sommer gute Spieler und lobt nach dem 4:0 beim LASK die Mannschaft.

Foto © APAMister Doppelpack Roman Kienast (rechts) mit Sturm-Partner Imre Szabics
Klubrekord eingestellt. So gut wie in dieses Spieljahr ist der SK Sturm nur in den Saisonen 2008/09 und 2001/02 gestartet - mit 16 Punkten aus sieben Spielen. Das kommt selbst für Trainer Franco Foda unerwartet schnell. Vor allem deshalb, weil im Sommer mit Lavric, Jantscher, Beichler, Sonnleitner, Hlinka, Lamotte, Kandelaki und Prawda acht Stammspieler abgegeben wurden. Die Integration der neuen Spieler hat augenscheinlich schnell und gut gegriffen. Beim 4:0-Sieg gegen den LASK lief das Sturm-Getriebe erstmals über 90 Minuten richtig rund.
Momentaufnahme
Das bestätigt Sportdirektor Oliver Kreuzer: "In Linz haben wir erstmals das ganze Spiel überzeugt. Das war schon Fußball zum Anschauen. Die Art der Bewegung und der Spielfreude war sehr überzeugend. Ein großes Kompliment an die Mannschaft." Allerdings fordert Kreuzer am Sonntag im Heimspiel gegen die Austria drei Punkte. "Dann ist der Sieg beim LASK richtig viel wert." Trainer Foda freut die Momentaufnahme seiner Truppe, denkt aber schon an die Austria.
Die rasche Entwicklung innerhalb der Mannschaft ist auf die gute Eingliederung von neuen Spielern zurückzuführen. "Das ist bei Sturm etwas Besonderes. Das war schon zu meiner Zeit als Spieler sehr gut", sagt Foda.
Drei Kriterien werden bei Neuverpflichtungen eisern eingehalten: Der Spieler muss sowohl sportlich als auch menschlich zur Mannschaft passen. Und wenn dann auch die vom Klub vorgegebenen finanziellen Rahmenbedingungen akzeptiert werden, steht einer Karriere im Sturm-Trikot nichts im Weg.
Die in diesem Sommer verpflichteten Spieler haben durchwegs eingeschlagen. Imre Szabics rackert für die Mannschaft und hat zuletzt seinen Torriecher wieder gefunden. Joachim Standfest findet mehr und mehr zu seiner Form. Thomas Burgstaller hat gezeigt, dass er bereit ist, wenn man ihn braucht. Timo Perthel schnappte vorerst Dominic Pürcher den Platz weg. Und Patrick Mevoungou kann nach erhaltener Spielerlaubnis ab sofort beweisen, ob er eine Verstärkung für Sturm ist.
Ganz soviel kann die sportliche Führung nicht falsch gemacht haben. Bleibt nun abzuwarten, ob der Vorstand auf Kontinuität setzt und Kreuzers Vertrag verlängert, oder einen Kurswechsel anstrebt. Aktuell wird intensiv an Vertrags-Verlängerungen mit Kainz und Klem gearbeitet.














