Neue Grazer Landstube für neu gewählte Abgeordnete
Die Renovierung der Grazer Landstube - in der die Sitzungen des Landtages stattfinden - sind nach einjährigen Umbauarbeiten abgeschlossen. Die Premiere für die Renaissance-Stube gab es in Form einer TV-Diskussion.
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Die umfassende Renovierung der Grazer Landstube - in der die Sitzungen des Landtags stattfinden - ist abgeschlossen, die "Premiere" erfolgte aber nicht in Form einer Landtagssitzungsrunde, sondern als TV-Diskussion: Für den ORF Steiermark diskutierte am Sonntag vor der Landtagswahl die "Elefantenrunde", die Spitzenkandidaten der steirischen Parteien. Rund 2,5 Mio. Euro hat der Umbau gekostet, der von etlichen Auflagen - bedingt durch die historische Bausubstanz - begleitet war.
Ein Jahr lang tagte das steirische Landesparlament im benachbarten Grazer Rathaus, im Sommer 2010 war Umbau der Grazer Landstube, dem aus dem Jahre 1740 stammende Tagungsraum des Landtag Steiermark im Renaissance-Landhaus im Herzen von Graz, abgeschlossen. Neben der Restaurierung des Deckenbereichs standen beim Umbau auch die thermische Sanierung, die Erneuerung der Wandbespannung und die Restaurierung des Holzinventars am Programm. Zufällig wurde auch dabei ein verschollenes Bild aus dem 19. Jahrhundert, das die Türkenkriege darstellt, entdeckt.
Ausgestattet wurde der Raum anstelle der bisherigen schweren Holzmöbel und Ledersessel der Abgeordneten mit schlichtem Mobiliar, das farblich - quasi politisch neutral - auf "gebrochenes Weiß" abgestimmt wurde und nicht unumstritten ist. Gebaut und eingerichtet wurde barrierefrei. Zum Schluss wurde die Wärmedämmung in Angriff genommen und dann u. a. die Wandbespannungen erneuert, zudem wurden das Holzinventar, die Stuckmarmorflächen und die Vergoldungen restauriert. Die Wiederinbetriebnahme wird am 21. Oktober in der konstituierenden Sitzung nach der Landtagswahl erfolgen.


















