Das Pech darf keine Ausrede sein
Sturm Amateure fahren heute als Schlusslicht nach Voitsberg.
REGIONALLIGA. Nichts liegt Sturm-Amateure-Trainer Christian Peintinger ferner, als von einer Krise zu sprechen. Trotz der mageren Ausbeute von einem Punkt in fünf Partien ist der Ex-Profi positiv gestimmt: "Wir hatten gute Phasen. Das müssen wir einmal über 90 Minuten abliefern."
Schuld sind für den Trainer die teilweise Unerfahrenheit der verjüngten Mannschaft und das manchmal fehlende Selbstvertrauen. "In dieser Liga wirst du für jeden Fehler beinhart bestraft. Die Entwicklung meiner Spieler passt und daher kann man noch nicht von einer Krise sprechen. Wir wussten ja, dass es schwer wird."
Die Verjüngung resultiert mitunter aus der Abschaffung der U19. Dadurch rutschte dieser Jahrgang automatisch zu den Amateuren auf und der Altersschnitt ging nach unten. "Mit dem Schicksal hadern wir aber nicht", sagt Peintinger. "Wir analysieren unsere Fehler sachlich, arbeiten daran und reden uns sicher nicht auf das Pech heraus." Heute gastieren die jungen Grazer in Voitsberg - einer routinierteren Truppe, die sich bisher aber auch nur mit einem Punkt zufriedengeben musste.












