Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 11:36 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Fallschirmspringer bei Landung verletzt Notarzthubschrauber  im Dauereinsatz Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Graz und Umgebung Nächster Artikel Fallschirmspringer bei Landung verletzt Notarzthubschrauber  im Dauereinsatz
Zuletzt aktualisiert: 22.08.2010 um 05:00 UhrKommentare

Eine Stahlstadt voller Kontraste

Mit einem Film über Mensch und Stahlwerk nimmt der Grazer Roman Pachernegg die russische Stadt Magnitogorsk ins Visier.

Foto © Privat

Sibirische Steppe, man schreibt das Jahr 1929: Mittendrin im Nichts wird mit dem Bau eines Stahlwerkes begonnen, das in Zukunft die ganze Sowjetunion autonom mit Eisen- und Stahlprodukten versorgen soll. Trotz prekärer Umstände ziehen Tausende Arbeiter zum Werk, für die Stadt Magnitogorsk schlägt die Geburtsstunde.

Magnitogorsk, 81 Jahre später: Die Erzvorkommen sind erschöpft, die Rohstoffe kommen mittlerweile aus Kasachstan. Das Stahlwerk ist aber nach wie vor Hauptarbeitgeber und finanziert gleichzeitig für das Stadtleben wichtige Institutionen wie Universitäten und Sportvereine.

Der Grazer Roman Pachernegg hat der Stadt einen vierzehntägigen Besuch abgestattet und dabei Material für seinen neuen Film "Am Magnetberg - Utopie und Gegenwart in Magnitogorsk" gesammelt. Die Hauptrolle im 30-Minuten-Streifen spielen Kontraste: "Allein die geographische Trennung ist schon beeindruckend", berichtet der 32-Jährige, der zuletzt mit dem Film "Das Glück der Anderen" aufgezeigt hat. "Der Uralfluss teilt die Stadt in zwei Seiten. Auf der asiatischen ist das Stahlwerk beheimatet, auf der europäischen Seite spielt sich das Stadtleben ab. Und in einem Umkreis von gut 300 Kilometern ist sonst nichts mehr."

Bei dem Streifen, der als "Kunstfilm mit dokumentarischen Inhalten" (Pachernegg) konzipiert ist und für die Diagonale eingereicht werden soll, will der Regisseur nicht auf die emotionale Komponente verzichten. "Er wird nicht auf die Industrie reduziert, zu Wort kommen neben Stahlarbeitern auch Künstler, die die Symbiose zwischen Mensch und Werk erklären."

CHRISTIAN PENZ

Fakten

Magnitogorsk (wörtlich übersetzt "die Stadt am magnetischen Berg") liegt im Südural zu beiden Ufern des Flusses Ural und hat rund 420.000 Einwohner.

Die Stadt wurde 1929 als Industrie- und Arbeiterstadt gegründet. Binnen kurzer Zeit entstand im Ort die weltgrößte Eisen- und Stahlproduktion.

Babys aus der Region

Fotos aus dem Bezirk

Impressionen von Sturm vs. Ried 

Impressionen von Sturm vs. Ried

 


Bezirkswetter

  • Montag, 20. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 20°C
    • Nsw.: 25%
    Wolkig
  • Dienstag, 21. Mai 2013
    • Min: 6°C
    • Max: 20°C
    • Nsw.: 30%
    Wolkig
  • Mittwoch, 22. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 20°C
    • Nsw.: 55%
    Regenschauer

KLEINE.tv

Andreas Gabalier ließ Fans und Eis schmelzen

Eigentlich ging es am Freitag um Eis - geschaut haben aber alle nur auf ...Bewertet mit 3 Sternen

 

Steirische Faschingsnarren

Kanizaj

Am Faschingsdienstag ließen es sich unzählige Verkleidungskünstler trotz eisiger Kälte nicht nehmen, in ihre kreativen Kostüme zu schlüpfen.

 
Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
 

Hochzeiten/Jubiläen

 
Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
 

Steirer des Tages

Otto Marl: "Ich war das Opfer: Es hat bitter wehgetan"
Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!

Leserfotos aus dem Bezirk

 
Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.

Events der Umgebung

Sie kennen ein tolles Event? Empfehlen Sie es uns!
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Aboangebot

APA

Ihre Kleine kommt mit den Nachrichten von daheim auch nach Wien.

Wallpaper

 

Kontakt

So erreichen Sie die Grazer Stadtredaktion: Adresse, E-Mail & Telefon.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang