Die Chemie im blauen Licht
Das neue Chemie-Gebäude der TU Graz verspricht 50 Prozent mehr Laborflächen, Ruhezonen für Studenten und einen Hörsaal, der sich in wechselnden Farben präsentiert.
Sieben Wochen vor der offiziellen Eröffnung durfte bei einem ersten Rundgang im neuen Chemiegebäude der TU Graz gespechtelt werden. Seinen Studierenden, die im Oktober ins Gebäude einziehen, verspricht Rektor Hans Sünkel "das Beste vom Besten". Die Technik im Gebäude sei auf dem neuesten Stand, sagt der Rektor, und ist auch auf die Ruhezonen in den Innenhöfen stolz. Außerdem bietet das Gebäude beinahe 50 Prozent mehr Laborflächen als die alte Chemie. Als Schmuckstück präsentiert sich der große Hörsaal, mit dunklem Holz, ausklappbaren Schreibtischen und wechselnder Farbbeleuchtung.
Als "hoch-technisierte Maschine" stellt Christoph Stadlhuber von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) das Gebäude vor. Die BIG ist Besitzer des Gebäudes und vermietet es für rund vier Millionen Euro an die TU. Der verglaste Neubau ist aber nur eines der Bauprojekte der TU. "Mit Blick auf das 200-Jahr-Jubiläum nächstes Jahr wollen wir uns in neuem Glanz präsentieren", heißt es von der TU Graz. Am Campus Inffeldgasse entsteht bis Sommer 2012 ein Produktionstechnikzentrum auf 14.650 Quadratmetern und das Haus des Kindes für den Chemikernachwuchs. S. SAURUGGER
















