Schwarz-weißes Wiedersehen in Horn
Für den SK Sturm startet heute die Mission Titelverteidigung. Die Schwarz-Weißen treffen auswärts im ÖFB-Cup auf Horn - und einige alte Bekannte.

Foto © GEPA2008 ging Sturm in Horn als knapper Sieger vom Platz
Gestern drehte sich in Graz alles um die Juve-Tickets, heute gilt die volle Konzentration dem ÖFB-Cup: Der SK Sturm geht als Titelverteidiger in den Bewerb. Als erster Gegner wartet heute um 19.30 Uhr auswärts der Regionalliga-Ost-Klub Horn.
Eigentlich hat Horn Blau-Weiß als Klubfarben, in Wirklichkeit steckt aber doch ein bisschen mehr schwarz-weißes Blut in den Niederösterreichern: Trainer Rupert Marko war einst Assistent von Ivica Osim. Und auch Neo-Kapitän Richard Wemmer, Thomas Friess, Rene Gsellmann und Mario Kreimer haben Grazer Wurzeln. Neo-Sturm-Jugendleiter Gilbert Prilasnig brach erst im Sommer seine Zelte in Horn ab.
Grazer sind gewarnt
Nicht nur deshalb werden die Steirer, die bereits am Donnerstag nach Horn gereist sind, gewarnt sein: Im Vorjahr zitterte sich die Foda-Elf in St. Johann erst nach Verlängerung in die zweite Runde. Und auch gegen Horn taten sich die Blackys schon einmal schwer. 2008 nämlich, als die Steirer erst in der 94. Minute den Einzug ins Cup-Viertelfinale fixiert haben.
Zwei Jahre später wird der SK Sturm in Horn nicht in Bestbesetzung antreten. Mario Kienzl fehlt sicher, Haris Bukva (Adduktoren) ist fraglich. Im Tor soll Ersatz-Goalie Silvije Cavlina von Anfang an die Chance bekommen. "Ansonsten spielt aber sicher die beste Elf", erklärt Sportdirektor Oliver Kreuzer.
Features
Fakten
Der SV Horn konnte sich seit Wiederaufstieg stets im vorderen Drittel der Tabelle der Regionalliga Ost festsetzen. In den vergangenen beiden Jahren schrammte der Klub nur knapp am Aufstieg in die Erste Liga vorbei.














