Es gibt immer weniger neue Staatsbürger
Zahl der Einbürgerungen in der Steiermark sank um 22 Prozent. Den größten Rückgang im Bundesländervergleich gab es in Wien: Die Zahl der bewilligten Staatsbürgerschaften sank um gleich 56 Prozent. Einzig in Kärnten gab es einen Zuwachs.

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GRAZ. Die österreichische Staatsbürgerschaft ist heuer ein rares Gut: Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 sind die Einbürgerungen in Österreich um 35 Prozent zurückgegangen. Auch in der Steiermark sind die Zahlen gesunken: Waren es in der ersten Hälfte des Vorjahres noch 267 neue Staatsbürger, beläuft sich die Zahl der Einbürgerungen heuer auf nur noch 207. Der steirische Rückgang um 22 Prozent ist aber geringer als der bundesweite.
Den größten Rückgang im Bundesländervergleich gab es in Wien: Die Zahl der bewilligten Staatsbürgerschaften sank um gleich 56 Prozent. Die Streuung der Rückgänge in den anderen Bundesländern ist breit: In Niederösterreich waren es 43 Prozent, während in Vorarlberg nur sechs Prozent weniger Staatsbürgerschaften verliehen wurden.
Die einzige Ausnahme ist Kärnten, denn dort erhielten mit 239 Personen gleich um die Hälfte mehr Menschen die österreichische Staatsbürgerschaft als im Vorjahr.
















