Zoff um die Landesbibliothek
Dienstposten der Landesbibliothek sollen nicht nachbesetzt worden sein. Kritik seitens der Wählergruppe Aktives Landesforum: Zuwächse in der Kulturabteilung des Landes würden sich häufen.

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"Wundersame Vermehrung" nennt Peter Rosegger das, was derzeit in der Kulturabteilung des Landes passiert. "Während in der Landesbibliothek sieben Dienstposten nicht nachbesetzt werden, häufen sich die Zuwächse in der Kulturabteilung." Rosegger, seines Zeichens Obmann der Wählergruppe Aktives Landesforum und als solcher Sprecher der Landesbediensteten, ortet dahinter System. "Man hat zur Evaluierung externe Berater hinzugezogen. Scheinbar misstrauen die Verantwortlichen der Beamtenschaft also." Mehr noch: "Werden die Posten nicht nachbesetzt - es handelt sich um Beamte aller Kategorien - so müsste man einige Dienstleistungen aufgeben."
Gabriele Russ, Leiterin der Kulturabteilung des Landes, ist verwundert. "Wir haben eine einzige Lücke, ein C-Posten, und der wird derzeit ausgeschrieben. Ich wäre froh, wenn ich mehr Leute hätte", von einer "wundersamen Vermehrung" könne keine Rede sein. Vielmehr habe die Bibliothek bis zur Neueröffnung 2011 einen "tiefen Nachholbedarf" in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, den sie aufholen wolle.
Landesamtsdirektor Helmut Hirth sucht indes das Gespräch mit Russ. "Ich gehe aber davon aus", sagt er, "dass alle Beteiligten wissen, dass die Bibliothek ein immens wichtiger Baustein des Landes ist."















