Weitere Postämter vor der Schließung
Kumberg und Eggersdorf betroffen.

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Wenn sich Postgewerkschafter zu Wort melden, waren das in letzter Zeit selten gute Nachrichten - und auch gestern war der Grund für den Schritt an die Öffentlichkeit eine Hiobsbotschaft: Neun weitere steirische Postämter stehen unmittelbar vor der Schließung, wusste Christian Höllerbauer von der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) bei der Post zu berichten - darunter auch jene in Kumberg und Eggersdorf.
Neben den Postämtern in Schwanberg, Langenwang, Neuberg an der Mürz, Leoben-Göss, Stadl an der Mur, Öblarn und Bad Mitterndorf drohe eben auch den beiden im Bezirk Graz-Umgebung das Aus. All diese Standorte seien jedenfalls der Personalvertretung seitens des Vorstands genannt worden, so Höllerbauer.
"Ehrlich gesagt sehe ich derzeit eher schwarz", seufzt der Postgewerkschafter. "Aber dennoch ist die Sache noch nicht erledigt."
Zum einen stehe erst einmal die obligate Prüfung der "Regulierungsbehörde" im Ministerium an. "Diese schaut binnen drei Monaten, ob die betreffenden Postämter tatsächlich nicht gewinnbringend zu führen sind." Immerhin habe es im Vorjahr 16 Standorte gegeben, die nach dieser Prüfung von der Schließungsliste genommen wurden - "ein paar davon sind aber später doch geschlossen worden".
Darüber hinaus habe sich gezeigt, "dass die Post nicht so schnell einen Standort schließt. Zumindest nicht, bevor sie nicht einen Postpartner als Ersatz gefunden hat", weiß Höllerbauer. "Allerdings hilft das den Postmitarbeitern nichts."
In Sachen Grazer Postämter sei es derzeit ruhig. "Aber leider wird sich auch da wieder etwas tun." MICHAEL SARIA
















