Fan-Party im Dauerregen
Deutschland-Fans feierten in Graz beim Public Viewing, obwohl der Himmel seine Pforten öffnete.
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Bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft wird es immer besonders eng beim Public Viewing der Kleinen Zeitung im Grazer Pfauengarten. Das war auch beim Viertelfinalspiel gegen Argentinien so, doch mit den Fans stellten sich weitere Gäste ein - dunkle Wolken. Pünktlich zu den Nationalhymnen begann es auch zu donnern und heftig zu regnen, was die Fans aber nur mäßig beeindruckte. Tausende, vor allem in Schwarz-Rot-Gold gekleidet, hielten unter erschwerenden Bedingungen aus.
Und sie wurden bald belohnt durch den frühen Führungstreffer von Thomas Müller. Als die Angelegenheit in der zweiten Halbzeit zum 4:0-Schützenfest ausartete, feierten die völlig durchnässten Anhänger des DFB-Teams trotzdem hingebungsvoll ihre Helden. Schon zur Pause hatte Moderator Gonzo Renger, der der Witterung ebenso trotzte wie die Fans, aufgefordert: "Und nach Hause, nach Hause geh'n wir nicht!" Viele waren seiner Aufforderung gefolgt und haben es nicht bereut. Denn die Stimmung war trotz allem genial - ob unter Schirmen, Regenmänteln oder ganz ohne.
Szenenapplaus gab es nicht nur für die Tore, sondern auch für Per Mertesacker, als der einen scharfen Teves-Schuss mit dem Gesicht stoppte. Und zwar ohne mit der Wimper zu zucken.
Heiß her ging es auch in den zahlreichen Public-Viewing-Zonen in Deutschland. In der größten, in Berlin am Brandenburger Tor, feierten rund 300.000 den Aufstieg des dreifachen Weltmeisters ins Halbfinale. Aber auch in Hamburg, München und fast allen anderen deutschen Städten waren es jeweils Zehntausende.















