Endstation im Halbfinale
Giants unterlagen Tirol nach der zweiten Overtime 51:58. "Natürlich ist die Enttäuschung riesig. Aber nach dieser Leistung kann man trotzdem erhobenen Hauptes die Bühne verlassen", sagte Giants-Vorstand Karisch.

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Es hätte der versöhnliche Abschluss einer durchwachsenen Saison werden sollen. Zum vierten Mal in Folge wollten die Graz Giants in das Austrian Football-League-Finale einziehen und damit ihr alljährliches Saisonziel erreichen. Geworden ist es aber eine 51:58-Niederlage gegen die Tirol Raiders. Nach einem 44:44 fiel die Entscheidung erst in der zweiten Overtime.
Dabei schien die Partie bereits wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit längst entschieden. Zwölf Sekunden vor Schluss brachte sich die Truppe von Giants-Coach Rick Rhoades wieder ins Spiel - und um den Sieg. Den Pass von Quarterback Chris Gunn fing Armando Ponce de Leon souverän. Den anschließenden "Extra-Point", der den Sieg bedeutet hätte, vermochte der sonst so sichere Christoph Kipperer aber nicht zu verwandeln. Und so fand die Partie in der zweiten Nachspielzeit ein bitteres Ende für die Grazer. Punkteten in der ersten "Overtime" noch beide Teams, gingen die Giants in Runde zwei leer aus.
"Natürlich ist die Enttäuschung riesig. Aber nach dieser Leistung kann man trotzdem erhobenen Hauptes die Bühne verlassen", sagte Giants-Vorstand Armin Karisch. Die Tiroler treffen im Finale am 9. Juli auf die Danube Dragons.














