Die Stars werden gespart
Am Samstag tragen 3000 bei der "Fete Blanche" im Grazer Congress wieder weiß. Diesmal fehlen ganz bewusst teuer eingekaufte Stargäste.

Foto © Weichselbraun/SujetDas Publilkum selbst soll neben den DJs im Mittelpunkt stehen
Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie viel "Take That"-Viertel und Nebenerwerbs-DJ Howard Donald für eine Privatparty kostet? Zwischen 7000 und 10.000 Euro. Luxushotel und Flugticket exklusive. "Dafür, dass unser Publikum auch ohne solche Stargäste zu uns kommt, ist das ganz schön teuer", bilanziert Martin Richter, Organisator der Grazer Fete Blanche, der Donald vor zwei Jahren buchte. Kein Wunder also, dass er für die diesjährige Auflage des ganz in weiß gehaltenen Fests am Samstag auf solche bekannten Namen verzichtet. "Wir haben Stars, nämlich die DJs. Das reicht", erklärt der gebürtige Steirer. So stehen mit Mary Amado aus Madrid und Agent Greg aus Mykonos zwei der bekanntesten "Plattendreher" der europäischen Szene an den Reglern. Außerdem wurde das ersparte Budget in Showelemente wie Stelzengeher und Live-Musikacts investiert. 3000 Besucher werden erwartet, noch gibt es Karten im Vorverkauf.
Sein Moderationsdebüt gibt in diesem Jahr übrigens Schauspieler Christoph Kornschober. Wer sonst noch erwartet wird? "Die Kicker des SK Sturm. Alle anderen werden in den nächsten Tagen fixiert", so Richter. ANDREA STANITZNIG

















