Vom Tüftler zum Unternehmer
Science Park: 51 Projekte, 32 Patente angemeldet und 200 Arbeitsplätze geschaffen.
Autositze, die auch die Form des Bewegungsapparates berücksichtigen. Sensoren, die direkt aus dem Magen von Nutztieren physiologische Informationen, wie pH-Wert und Körpertemperatur liefern. Diagnoseverfahren, die genetische Veränderungen bereits bei Einzelzellen sichtbar machen können - es sind Ideen wie diese, die dem Grazer Science Park (SPG) zu internationalem Renommee verholfen haben. Das akademische Gründerzentrum, seines Zeichens 2002 gegründet, unterstützt insbesondere Jungakademiker dabei, Ideen in wirtschaftliche Strukturen zu gießen. Also auf dem Weg vom Tüftler zum Unternehmer. Bis heute wurden so 51 Ideen umgesetzt, 32 Patente angemeldet und dabei 200 Arbeitsplätze geschaffen. Die Bereiche sind breit gestreut, reichen von Medizin über Biotechnologie, Maschinenbau, Informatik bis hin zu Industrial Design. "Die Wertsteigerung der Unternehmen, die seit 2002 in den SPG aufgenommen wurden, bewegt sich in einer Höhe von 82 Millionen Euro", so Geschäftsführer Emmerich Wutschek.
Für Landesrat Christian Buchmann stellt der SPG einen der wichtigen Bausteine für die steirische Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,3 Prozent dar - "die höchste in Österreich, die zweithöchste in Europa", so Buchmann.
Im Vorjahr ist die steirische Wertschöpfung mit einem Minus von fünf Prozent oder 1,5 Milliarden Euro krisenbedingt massiv eingebrochen. "Das müssen wir zurückgewinnen. Auch dabei spielen innovative Unternehmen eine Schlüsselrolle", so Buchmann.
















