Reise durch ein unendliches Reich
Begeisterndes Video-Hör-Spiel.
GRAZ. Mythisch Märchenhaftes, die reale Welt und das "Land des Vergessens" bestimmen die meisten Texte vom 1995 wenige Monate vor seinem 66. Geburtstag verstorbenen Erfolgsautor Michael Ende. Das trifft für die Klassiker "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer", "Momo" und "Die unendliche Geschichte" ebenso zu wie für den von surrealistischen Bildern seines Vaters beeinflussten Erwachsenen-Erzählband "Der Spiegel im Spiegel".
Imaginär sind auch Gabriele Nagels traumhafte Videosequenzen mit Meer, Land, Stadtansichten, in die Juliane Werner, Astrid Rashed und Roman Leitner-Shamow gewitzte, nachdenkliche Zeilen des Autors einbetten und seiner Universalität mit E-Bass, Violine und Percussion einen bunten Klangteppich legen.
Ein wunderbares Gesamtkunstwerk für alle Sinne ist diese berührende Hommage "Am Anfang heiß ich Ende" vom Berliner HOR Künstlerkollektiv und dramagraz.
"Am Anfang heiß ich Ende". Michael Ende. Ein fantastisches visuelles Hörtheater. dramagraz, Schützgasse 16, Graz: 9. bis 12., 16. bis 19. 6. (20.30 Uhr). Karten: Tel. 0699 - 106 25 313.














