Für Sightseeing bleibt keine Zeit
Martin Spitzer absolviert Mare-Nostrum-Meeting, das in Monte Carlo startet.
SCHWIMMEN. Am Freitag findet der Auftakt zum Mare Nostrum-Meeting in Monaco statt und mitten drin der Grazer Martin Spitzer. Das Meeting umfasst drei aufeinanderfolgende Wettkämpfe innerhalb einer Woche. Nach Monaco geht es noch nach Barcelona und Carnet.
"Ich war schon einmal in Monaco und zweimal in Barcelona. Aber diesmal mache ich zum ersten Mal die komplette Tour", sagt der 25-jährige Grazer. "Es ist neben den Europameisterschaften sicher der mit Abstand beste Wettkampf des Jahres. Allerdings sind die Ergebnisse nur eine Richtmarke." Dass keine Zeit für Sightseeing bleibt, stört Spitzer nicht: "Das bedeutet, dass ich in vielen Finalis bin." Spitzer betrachtet das Mare-Nostrum-Meeting als eine Überprüfung seiner Entwicklung für die Europameisterschaften in Budapest Anfang August. "Wenn es gut läuft, weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn es nicht so gut läuft, ist auch noch nichts passiert."
Bestzeiten erwartet er sich wegen der neuen Gewandregelung keine. "Ich möchte die Zeiten, die ich im Vorjahr um dieselbe Zeit geschwommen bin, wiederholen. Ohne Gummianzug wäre das aber eine enorme Verbesserung." In allen drei Städten wird der 25-Jährige über seine üblichen vier Strecken, 50 und 100 Meter Delfin sowie 50 und 100 Meter Kraul, antreten.
Aber auch der weitere Saisonplan ist mit Höhepunkten gespickt. Neben der EM in Ungarn, für die sich Spitzer schon qualifiziert hat folgt Ende August die Militär-Weltmeisterschaft und im Herbst finden WM und EM in der Kurzbahn statt. Trotzdem bleibt Spitzer realistisch: "Zuerst muss ich mich qualifizieren."













