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    Zuletzt aktualisiert: 31.05.2010 um 21:16 UhrKommentare

    Ohne Konzept in den Sommer

    Eltern kritisieren den Sommerkindergarten: zu unflexibel, andere Standorte als unterm Jahr, neue und wechselnde Pädagoginnen. Die Politik sieht das Betreuungsangebot als ausreichend an.

    Die Kindergartenkinder brauchen im Sommer kein pädagogisches Konzept, hat die Stadt entschieden

    Foto © APADie Kindergartenkinder brauchen im Sommer kein pädagogisches Konzept, hat die Stadt entschieden

    Der Ausbau der Kinderbetreuung ist ein Schwerpunkt der schwarz-grünen Regierung. So steht es im Koalitionspakt. In den Sommermonaten merken viele Grazer Eltern aber nichts davon, im Gegenteil. Die Kritik am städtischen Angebot ist teils heftig und nimmt zu.

    Die einzelnen Kritikpunkte: Bereits im Jänner müssen Eltern Bescheid geben, ob und wann sie einen Betreuungsplatz brauchen; nur einige ausgewählte Kindergärten öffnen ihre Pforten; die Pädagoginnen wechseln unterm Sommer durch; es fehlt an einem durchgehenden Konzept.

    "Stimmt", sagt der zuständige ÖVP-Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg zum letzten Vorwurf. "Ich habe das mit dem Amt oft besprochen. Es gibt bewusst kein pädagogisches Konzept, weil im Sommer kein Bildungsprogramm laufen soll." (Siehe auch Interview links.) Die Kinder sollen sich stattdessen erholen.

    "Warum kann der Kindergarten meines Sohnes nicht auch im Sommer offen haben", fragt stellvertretend für andere Eltern Christine Jessner. "Die Kinder müssen sich an einen fremden Ort und an fremde Pädagoginnen gewöhnen - und natürlich auch umgekehrt." Für ein Kennenlernen bleibe so kaum Zeit, vor allem, weil auch die Pädagoginnen wechseln.

    Auch diese Kritikpunkte kennt Stadtrat Eisel-Eiselsberg, lässt sie aber nicht gelten. "Grundsätzlich ist das Angebot ausreichend", sagt er. Denn, so zeigt die Statistik: Im Schnitt taucht nur jedes zweite Kind, das von den Eltern angemeldet wurde, im Kindergarten auf.

    Der Bedarf, alle Kindergärten zu öffnen, ist aus der Sicht von Eisel-Eiselsberg also gar nicht gegeben und wäre auch zu teuer. "Und ein Standortwechsel ist für die Kinder wohl gar nicht so schlimm", meint der Stadtrat. "Wir schauen natürlich, dass die Kinder aus einem Kindergarten zusammenkommen."

    Warteliste für den Herbst

    Dass sich der schwarz-grüne Schwerpunkt in Sachen Kinderbetreuung zumindest unterm Jahr positiv niederschlägt, zeigt die geschrumpfte Warteliste für Kindergartenplätze ab Herbst. Im Vorjahr waren es noch 800, "jetzt halten wir bei rund 200. Das ist eigentlich ein Traumwert", sagt Eisel-Eiselsberg. Und: "Sollten dennoch Härtefälle dabei sein, kann sich jeder direkt an uns wenden. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden."

    GERALD WINTER

    SOMMERBETREUUNG

    Für den Sommer 2010 sind 642 Kinder angemeldet.

    Im Vorjahr waren es 616 Kinder, die von ihren Eltern angemeldet wurden. Tatsächlich anwesend waren 53 Prozent.

    Im Sommer 2008 waren gesamt 658 Kinder gemeldet und 49,85 Prozent anwesend.

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