Barth will die Grazer unter die Nadel nehmen
Startätowierer Mario Barth will ein Studio in seiner Heimat. Koste es, was es wolle.

Foto © KanizajMario Barth ist der Star der "Tattoo Convention"
Es soll wehtun", so lautet die Kampfansage, die Startätowierer Mario Barth gestern bei seinem Gastspiel auf der "Tattoo Convention" im Schwarzl-Freizeitzentrum in Unterpremstätten an die Grazer machte. Besser gesagt an alle, die einst wegen seines bemalten Körpers Vorurteile gegen ihn hatten. Wie er ihnen wehtun will: Der Steirer, der es mit seiner Körperkunst in Amerika zum Multimillionär gebracht hat, will im Herzen der Landeshauptstadt ein Tattoo-Studio eröffnen. "Ich habe es ja schon vor zwei Jahren versucht, damals bekam aber Swarovski den Zuschlag und zog auf den Hauptplatz. Meine Anwälte verhandeln jetzt wieder", erklärt der Mann, der sich schon unter der Haut von Rocker Lenny Kravitz, "Rambo" Sylvester Stallone oder Badenixe Pamela Anderson verewigt hat und noch heute bei der Tätowier-Messe an der Nadel sitzt.
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Foto vergrößernDiese junge Frau ließ sich von Mario Barth ein Portrait ihrer Mutter tätowierenFoto © Kanizaj
"Ich bin einmal aus dem Erzherzog Johann geschmissen worden, als ich einen Kaffee trinken wollte. Diese Herrschaften sollen mein Firmenschild in Zukunft jeden Tag sehen müssen", meint er weiter. Seine "Starlight Tattoos" gibt es bereits mehrfach in Las Vegas und New Jersey. Außerdem will er bald nach London und Australien expandieren. Aber: "Graz steht an erster Stelle."















