Gleichenfeier: Baufortschritte im Bad Eggenberg
Am Mittwoch war Gleichenfeier beim 41 Millionen Euro-Projekt Bad Eggenberg Neu. Ende des Jahres wird eröffnet. Für zusätzliche 3,5 Millionen Euro fehlt aber weiter die Zusage des Landes.
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Das neue Grazer Superbad samt großzügigem Wellness-Bereich nimmt knapp ein Jahr nach Baubeginn Formen an. "Wir sind voll im Zeitplan und können, so nicht Unvorhergesehenes passiert, Ende des Jahres aufsperren", hieß es bei der Gleichenfeier vonseiten des Graz AG Freizeitbetriebe-Chefs Michael Krainer.
Zusätzliche Förderung
Und Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) verlieh dem wachsenden Bauwerk taxfrei den Beinamen "Auster von Graz". Aber nicht, weil beim Land über die wegen der Verteuerung des Projekts erhoffte zusätzliche Förderung weiter Schweigen herrscht, sondern wegen der Form des vom Architektenteam Hemma Fasch/Jakob Fuchs im Rahmen eines Wettbewerbs entworfenen Bauwerks. Nagl: "Wir haben ja schon ein Alien und einen Panther, jetzt bekommt die Architekturstadt Graz eine Auster."
Hintergrund der weiterhin offenen Finanzierung ist, dass im Herbst 2008 der Kostenrahmen für das Sportbad plötzlich von 20 auf über 30 Millionen Euro explodierte. Die Kosten für den Wellness-Bereich, die von der Graz AG getragen werden, blieben bei zehn Millionen. Anteilig will die Stadt vom Land jetzt 9,7 Millionen statt der fix zugesagten 6,2 Millionen Euro. Von den Beamten ist das ausverhandelt, der geplante politische Beschluss in der Landesregierung am Montag wurde aber wieder verschoben.
SP-Sportlandesrat Manfred Wegscheider sprach am Mittwoch zwar von einem "bedeutenden Projekt für den Spitzen- und Breitensport", eine Zusage kam ihm aber nicht über die Lippen.


















