Auf Nummer sicher
Zahl der Fahrraddiebstähle steigt. Verkehrsreferentin Lisa Rücker will gegensteuern und mit neuen Radabstellanlagen Diebe ausbremsen.

Foto © ScheriauHasnerplatz: Prototyp einer mobilen und überdachten Anlage
Es gibt die offiziellen Zahlen und die "Dunkelziffer" - und beide führt das Verkehrsministerium in einer Broschüre an: Laut aktuellsten Daten habe es österreichweit zuletzt 24.348 "polizeilich registrierte Fahrraddiebstähle" gegeben. Aber: Die Dunkelziffer könnte acht Mal so hoch sein, heißt es.
In jedem Fall steige die Zahl der entwendeten Drahtesel - vor allem in den Landeshauptstädten. Ein Befund, den viele Grazer aus leidvoller Erfahrung bestätigen können. Aus diesem Grund will Verkehrsreferentin Lisa Rücker (Grüne) gegensteuern: "Seitens der Stadt Graz sind wir bei der Wahl der Radabstellanlagen sehr darauf bedacht, diese bedürfnisgerecht und so sicher wie möglich zu gestalten. Wir bauen auch ständig aus."
So hat Rücker in Sachen Unterschlupf für Fahrräder in diesem Jahr noch einiges vor: Prototyp: An der Ecke Hasnerplatz/Eichendorffstraße befindet sich der Prototyp einer mobilen und überdachten Anlage im Testbetrieb. "Diese wird sehr gut angenommen", so Rücker. Für heuer sind noch zehn weitere geplant, in erster Linie bei Haltestellen für Bus und Bim. Mit Schließfach: Beim Einkaufszentrum Murpark wird sie bereits angeboten, in Zukunft soll man sie auch in der Innenstadt vermehrt anfinden: eine Anlage, die neben der Box fürs Rad auch ein Schließfach beinhaltet. Tiefgaragen: Und nicht zuletzt will Rücker radelnden Innenstadtbewohnern entgegenkommen: "In Hinblick auf diese ,Langzeitparker' führen wir Gespräche mit Betreibern von Tiefgaragen."
Diese Anlagen haben eines gemein, so Rücker: "Sie gewährleisten eine diebstahlsichere Abstellmöglichkeit. Sofern Vorderrad und Rahmen gemeinsam abgesperrt werden. Und man beim Radschloss auf Qualität setzt."

















