Cup-Finale: Countdown läuft
Für den SK Sturm ist das Cupfinale am Sonntag in Klagenfurt die letzte Chance, sich doch noch einen internationalen Startplatz zu sichern. Wiener Neustadt schiebt den Grazern die Favoritenrolle zu.

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Drei Tage nach dem knappen Zieleinlauf in der Bundesliga fällt in Klagenfurt die letzte Titelentscheidung im heimischen Profi-Fußball. Im möglicherweise ausverkauften Wörthersee-Stadion geht es am Sonntag im Duell zwischen Sturm Graz und SC Wiener Neustadt mit dem Cupsieg auch um den Einzug ins internationale Geschäft. Immerhin steigt der Sieger fix in die dritte Runde der EL-Qualifikation ein.
"Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel - der Einzug ins internationale Geschäft und damit viel Geld. Wir haben starke Gegner hinter uns gelassen und hoffen jetzt, dass wir auch das Finale gewinnen", erklärte Sturm-Trainer Franco Foda, dessen Truppe im Achtelfinale Red Bull Salzburg besiegte. Als Favorit sieht der Deutsche seine Mannschaft deshalb aber nicht. "Der Ausgang ist offen, Magna hat den gleichen Druck wie wir."
Geldregen für die Klubs
Im Gegensatz zu den Grazern, die zum Liga-Abschluss am Donnerstag noch die allseits beachtete Partie gegen den alten und dank des 2:0-Sieges auch neuen Meister Salzburg absolvieren mussten, konnten sich die Niederösterreicher abseits des öffentlichen Interesses mit dem Auswärtsspiel gegen Absteiger Austria Kärnten (2:2) auf das Endspiel einstimmen und gleichzeitig Bekanntschaft mit der EM-Arena machen.
Wiener-Neustadt-Trainer Peter Schöttel hingegen sieht Sturm klar im Vorteil. "Wir wollen gewinnen, aber wir wissen auch, dass der Gegner Favorit ist und es für Sturm ein Heimspiel wird", meinte der Ex-Rapidler mit dem Hinweis auf zumindest über 25.000 Zuschauer, die fast alle im Lager der Steirer stehen werden. "Ich wünsche mir trotzdem, dass die Partie ausverkauft ist, denn gute Spiele finden nur vor großer Kulisse statt." Sein Verein darf sich ebenso wie Sturm über je knapp 200.000 Euro Prämie sowie 50 Prozent der Nettoeinnahmen aus dem Endspiel freuen.
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Cup-Finale
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Großer Ansturm
Bis Freitag-Mittag waren 26.000 Eintrittskarten für das Cupfinale verkauft. Aus Sicherheitsgründen und wegen behördlicher Auflagen sind maximal 28.000 Zuschauer zugelassen.














