Konkrete Kunst oder Die Freiheit in der Ordnung
Der Schweizer Künstler Gottfried Honegger, 93.

Foto © Privat
GRAZ. Max Frisch widmete ihm das Stück "Triptychon", Max Bill und Richard Paul Lohse waren Künstlerfreunde: Gottfried Honegger, 1917 geborener Vertreter der konkreten Kunst.
Mit der Frage "Gibt es Ordnungen, in denen auch Freiheit möglich ist?" positioniert sich der Schweizer als Verwandter Diet Saylers (derzeit im Grazer Museum der Wahrnehmung Gast, Bericht folgt). Honegger, der vor mehr als einem halben Jahrhundert eine erfolgreiche Karriere in der Werbebranche gegen die unsichere Künstlerexistenz eintauschte, gibt mit seinen zwischen Bild und Objekt oszillierenden Arbeiten höchst abwechslungsreiche Variationen der Antwort "Ja".
Die nächste Schau der Galerie ist einer in der Konsequenz vergleichbaren, im ästhetischen Programm doch sehr anderen Künstlerpersönlichkeit gewidmet: Hans Bischoffshausen (1927 - 1987). Zu sehen sind Papierarbeiten und Gemälde eines der wichtigsten österreichischen Künstler seiner Generation.
Gottfried Honegger. Bis 10. April. Hans Bischoffshausen. Eröffnung: 15. April, 19 Uhr. Ausstellung bis 15. Mai. Galerie Leonhard, Graz, Leonhard- straße 3. www.galerie-leonhard.at
















