Christian Prawda: Bissig ist er nur auf dem Platz
Privat ist Christian Prawda ein ruhiger Typ. Auf dem Platz zeigt der 27-jährige Sturm-Verteidiger viel Biss und fußballerisches Geschick.

Foto © GEPAChristian Prawda
Fast unbemerkt hat er sich in die Mannschaft gespielt, zeigte in den bisherigen 225 Minuten im Sturm-Trikot, was er imstande ist zu leisten. Fast unbemerkt bewegt sich der 27-Jährige außerhalb des Feldes. Die Rede ist von Christian Prawda. Privat ist er ein ruhiger Typ, bescheiden, drängt sich nie in den Vordergrund. Als Spieler ist er ein bissiger, aggressiver Kämpfer mit guter Technik. Sturm-Trainer Franco Foda sagt über den Kärntner sogar: "Christian ist einer der meist unterschätzten Spieler in Österreich." Mehr Lob geht kaum.
Foda wollte Prawda bereits vor eineinhalb Jahren holen. Damals scheiterte der Transfer nach Graz. Heuer hat der Wechsel geklappt; schneller als erwartet und gut für Sturm. Prawda hat sich sofort in die Mannschaft integriert, lieferte bei seinem Debüt in Schwarz-Weiß im Spiel gegen Mattersburg (4:0) gleich ein sehenswertes Zuspiel zum vorentscheidenden 2:0. Der Verteidiger mit Offensivdrang macht den Abgang von Mark Prettenthaler zum Lask sowie den langen Ausfall von Ilia Kandelaki (Bauchmuskel-Probleme) fast vergessen. Prawdas starke Leistungen sind auch deshalb möglich, weil er schnell und herzlich von der Mannschaft aufgenommen wurde .
Beichler fraglich
Der Einsatz von Prawda heute (18 Uhr) bei Aufsteiger Wiener Neustadt gilt als sicher. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Daniel Beichler, den ein Magen-Darm-Virus für einige Tage außer Gefecht gesetzt hat. Sturm gilt nach dem Traumstart ins Frühjahr als Favorit. "Wir haben genug Selbstvertrauen. Das Spiel wird aber um nichts leichter als die bisherigen", sagt Sturm-Coach Franco Foda. Neustadt-Trainer Peter Schöttel ergänzt: "Man muss schon sehen, gegen wen sie gewonnen haben."















