Polizei stoppte Paar mit Hunden und Schwein in Transporter
Franzosen wollten von "Bulgarien nach Ungarn" übersiedeln - Borstenvieh und Vierbeiner waren bei illegalem Tiertransport in desolaten Wagen gepfercht worden.

Foto © AP/Sujet
Einen ungewöhnlichen illegalen Tiertransport haben Beamte in Graz am Dienstag aus dem Verkehr gezogen: Ein französisches Ehepaar wollte mit zwölf zum Teil abgemagerten Hunden, die sie bei ihrem letzten Wohnsitz in Bulgarien auf der Straße aufgesammelt haben wollen, sowie ihrem Hängebauchschwein nach Ungarn auswandern. Auf dem Weg durch Österreich - so die nicht ganz schlüssigen Aussagen des Paares - sollten die Vierbeiner an Familien abgegeben werden, die sich um die Tiere kümmerten.
Borstenvieh
Das Paar, das sich selbst als tierfreundlich bezeichnet, hatte das Schwein bereits beim Umzug von Frankreich nach Bulgarien mitgenommen, dabei jedoch bisher keine Papiere für das Tier gebraucht. Das könnte dem Borstenvieh nun zum Verhängnis werden, denn in dem osteuropäischen Land besteht die Gefahr der Schweinepest, weshalb ein Transport nur mit Papieren möglich ist. Der Aktive Tierschutz Steiermark, der sich nun um die Tiere kümmert, suche noch nach einer Lösung, um das Einschläfern des Tieres zu verhindern. Der bis oben hin mit dem Hab und Gut des Paares vollgestopfte Transporter wurde wegen des desolaten Zustandes nicht mehr zur Weiterfahrt freigegeben.
















