Sturms perfekter Saisonstart soll gegen Ried nicht enden
Sturm empfängt am Samstag (18 Uhr) Ried. Bei beiden Klubs haben es die einstigen Spielmacher alles andere als leicht.

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Sie sind Routiniers. Sie waren als Spielmacher lange Zeit Denker und Lenker ihrer Mannschaft. Ein Ausfall der beiden verursachte bei Trainern und Anhängern tiefe Sorgenfalten. Sie sind Samir Muratovic vom SK Sturm und Herwig Drechsel von der SV Ried und erleben derzeit nicht die besten Zeiten ihrer Karriere.
Der Sturm-Regisseur hat 2010 nur eine Halbzeit lang gespielt. Die aber nicht im Sturm-Dress, sondern beim 2:1-Sieg der bosnischen Nationalmannschaft über Ghana. "Ich trainiere gut und bin voll fit", erklärt der 34-Jährige. Zum Einsatz kommt er trotzdem nicht. "Das entscheidet eben der Trainer", meint er lapidar und ohne Unterton. "Ich weiß, dass ich dieser Mannschaft noch helfen kann. Aber im Moment muss ich eben auf meine Chance warten, und die wird kommen." Beim aktuellen Lauf der "Blackys" wird er es aber schwer haben, sich wieder in die Stamm-Elf zu spielen.
Emotionale Geschichte
Bei Herwig Drechsel ist der Fall anders gelagert. Das Rieder Urgestein hatte in Kapfenberg auf der Bank Platz nehmen müssen und danach im Fernsehinterview seinem Unmut über Trainer Paul Gludovatz lautstark Luft gemacht. "Es war von beiden Seiten eine sehr emotionale Geschichte", erklärt der mittlerweile 36-Jährige. "Ich werde zwar auch nicht jünger, aber ich fühle mich immer noch stark genug für einen Stammplatz", ist Drechsel, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, sicher. "Wir haben das intern geklärt und mittlerweile ist die Sache wieder vom Tisch." Drechsel wird in Graz also einlaufen. "Es wird nicht leicht."
Das glaubt auch Muratovic. "Ried wird sehr defensiv stehen. Daher müssen wir Geduld haben. Aber wenn wir unsere Chancen nützen, sollte es kein Problem geben." Bei Sturm sind Andreas Hölzl (Magen-Darm-Grippe) und Jakob Jantscher (Erkältung) wieder einsatzfähig.













