Magna: Bitterer Schlusspunkt für Krisenjahr 2009
Der kanadisch-österreichische Autozulieferer bezifferte das Minus am Donnerstag auf 139 Millionen Dollar (103,0 Mio. Euro). Manga Steyer kauft Dachproduktion in Japan von insolventer Karman GmbH.

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Der kanadische Autozulieferer Magna International hat im letzten Quartal 2009 wegen hoher Abschreibungen noch einmal einen Verlust von 139 Mio. Dollar eingefahren und ist damit auch zum Jahresausklang tief im Verlustbereich geblieben. Im Gesamtjahr 2009 machte der Konzern des Austrokanadiers Frank Stronach einen Verlust von 493 Mio. Dollar (365 Mio. Euro) bei einem Umsatz von 17,37 Mrd. Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 26,3 Prozent gegenüber 2008.
Für 2010 erwartet Magna International mit 19 bis 20 Mrd. Dollar wieder ein moderates Umsatzwachstum.
In der Magna Steyr-Fabrik in Graz, in der sich noch Tausende auf Kurzarbeit befinden, sind im Jahr 2009 nur mehr 56.620 Autos produziert worden, was gegenüber 2008 eine weitere Halbierung bedeutet (Produktionszahl 2008: 125.436). BMW X3 wurden noch geschätzte 40.000 bis 45.000 hergestellt. Die Grazer Produktion des SUV wird im nächsten Jahr auslaufen. Dafür soll in der zweiten Hälfte in Graz die Produktion des "Mini Countryman" beginnen.
Ein großer Teil des Magna-Verlusts im 4. Quartal ist auf Abschreibungen (impairment charges), vor allem auch in Europa (70 Mio. Dollar) zurückzuführen. Fabriken in Österreich sollen davon nicht betroffen sein.
















