Kreuzer: "Manuel ist ein Typ wie Ballack"
Manuel Weber ist für Sturms Sportdirektor Oliver Kreuzer der kompletteste Spieler der Liga. Kärnten empfängt Sturm.

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Freundlich ist er, ruhig und unauffällig. "Er ist als Mensch gleich wie als Spieler, ein solider Typ", sagt Sturms Sportdirektor Oliver Kreuzer über Manuel Weber. Seit Sommer 2009 trägt der gebürtige Villacher das Sturm-Trikot, hat sich in einer Blitzaktion für die Grazer und gegen Wiener Neustadt entschieden. Eine gute Entscheidung. Weber brachte es auf 1175 Spielminuten in 15 Einsätzen. Einzig die Trefferquote mit einem Tor fiel bisher mager aus. Nach anfänglicher Eingewöhnungsphase hat der 24-Jährige seine Rolle bei den Grazern gefunden.
"Keiner ist so gut mit beiden Beinen"
Sportdirektor Kreuzer hält Weber für den komplettesten Spieler in der Liga. "Keiner ist so gut mit beiden Beinen. Manuel ist ein Typ wie Ballack. Allerdings muss er noch dominanter werden", sagt Kreuzer. Klar sei aber auch, dass Weber noch Luft nach oben hat. "Er hat die Qualität, zu einem Führungsspieler zu reifen." Schreitet Webers Entwicklung weiter voran, wird er eher früher als später im Nationalteam spielen, ist Kreuzer überzeugt. Gegen seinen Ex-Klub wird Weber bei Sturm eine zentrale Rolle spielen.
Für Weber und Peter Hlinka heißt es im heutigen Duell Austria Kärnten gegen Sturm die Angrifsbemühungen des Gastgebers zu entschärfen. Denn Sturm-Trainer Franco Foda erwartet sehr offensive Kärntner, "weil sie mit dem Rücken zur Wand stehen und gewinnen müssen." Sturm holt drei Punkte, wenn mit dem gleichen Elan, der gleichen Bereitschaft, dem gleichen Feuer und dem gleichen Spielwitz wie zuletzt gegen Salzburg aufgetreten wird. Ohne Gordon Schildenfeld. Er fällt wegen eines Zehenbruchs aus.













