Diese Woche kommt der Schnee
Der Ferienbeginn in Niederösterreich und Wien sollte im Süden Sonne und nördlich der Alpen gehörig Neuschnee bringen - und dem steirischen Tourismus aus dem Jännerloch helfen.

Foto © ReutersIn der Steiermark erwartet uns perfektes Schi- und Rodelwetter
Für die steirischen Schüler heißt es noch ein wenig warten, doch die Wiener und Niederösterreicher konnten bereits in die Energieferien starten. Und sie erwartet in der Steiermark perfektes Schiwetter. "Vor allem südlich der Alpen, zwischen Turrach, Gaberl und Stuhleck, wird oft die Sonne scheinen", sagt der Meteorologe Hannes Rieder von der Zamg in Graz. "Bis Mittwoch ist es allerdings noch sehr kalt, in 2000 Meter bei minus 13 Grad. Da heißt es einen weiteren Pullover anziehen."
Auch der - zumindest in den Schigebieten - ersehnte Neuschnee kündigt sich an. Was bereits gestern mit einigen Flocken im Süden und einigen mehr in den nördlichen Alpen begann, soll sich Mitte der Woche massiv fortsetzen. "In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag könnte es nördlich der Alpen sogar große Neuschneemengen geben", lässt Rieder die kleinen und großen Schifreunde hoffen.
Gute Buchungslage
Der steirische Tourismus hofft ebenfalls - auf gute Nächtigungszahlen. "Die Buchungslage für den Februar ist bisher sehr gut", sagt Georg Bliem, der Chef von Steiermark Tourismus. "Aber auch kurzfristig gibt es sicher freie Betten." Alle steirischen Schigebiete sind geöffnet, zum Langlaufen herrschen ebenfalls gute Bedingungen.
Nach Niederösterreich und Wien werden die Burgenländer, Kärntner, Salzburger, Tiroler und Vorarlberger Schüler in die Ferien entlassen, in der dritten Februarwoche dann auch die Steirer und die Oberösterreicher. "Ende Februar haben noch die Holländer Ferien, der Monat ist also gut ausgelastet", so Bliem.
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise? "Man muss natürlich realistisch sein. Aber ein oder zwei Prozent Minus zu Saisonende ist auch kein großes Problem. Es hat uns schließlich auf Höchstniveau erwischt", sagt Bliem. Ein starker Faktor für den steirischen Tourismus sind Gäste aus Ost- und Zentraleuropa. Sie machen fast 17 Prozent aus.
















