Steiermark soll zum Golf-Land werden
Herwig Zisser hat einen Traum: Die Steiermark soll zum Golf-Land werden. Das geht für ihn aber nur über "Kurzspielplätze".

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Kurzspielplätze - noch nie gehört? Das sind 9-Loch-Plätze mit Längen von 50 bis 150 Metern. "Damit sind für eine Anlage nur fünf statt 50 Hektar notwendig. Und das kann sich jede Gemeinde leisten. Es gibt auch keine kostenintensive und langwierige Umwelt-Verträglichkeitsprüfung", versichert Herwig Zisser.
So jedenfalls könnte seine Vision vom "Golfland Steiermark" Wirklichkeit werden. "Derzeit spielen bei uns nur rund 1,2 Prozent der Bevölkerung Golf, im englischsprachigen Raum sind es bis zu zehn Prozent. Das ist auch bei uns möglich. Doch dafür brauchen wir einfach mehr Klubs", kurbelt der Grazer unermüdlich für seine Kurzspielplätze.
"In der Ragnitz entsteht die erste Anlage dieser Art, in der Nähe von Eggersdorf, Kapfenberg, Eisenerz und Eisbach-Rein laufen diesbezügliche Gespräche", nennt Zisser weitere Gründe für seine Vision: "Die Spieldauer beträgt nur rund eine Stunde pro Runde, die Kosten für Mitgliedschaft und Erhaltung sind im Vergleich zu traditionellen Golfplätzen deutlich geringer. Das kann sich dann wirklich jeder leisten."
Seitens des Österreichischen Golf-Verbandes kann sich Zisser aber keine Unterstützung erwarten. "Im ÖGV lehnt man das Kurzspiel ab. Man wolle das Niveau halten, wurde mir erklärt. Der steirische Verband hat mein Konzept ohne Begründung gänzlich abgelehnt", bedauert Zisser.














