ÖH Graz wünscht sich Dialog mit Karl
Die Grazer Hochschülerschaft lädt Karl zu einer Fragestunde nach Graz ein. Gegenwind bekommt Karl in der Frage der Zugangsbeschränkungen.

Foto © ScheriauCengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz
Die Reaktionen der ÖH Graz zur neuen Bildministerin sind unterschiedlich. Einerseits freue man sich über die Bestellung einer Frau im männerlästigen Hochschulsystem, anderseits teile man Karls Einstellung zu den Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren nicht.
"Die Bestellung einer Ministerin ist ein positives Zeichen gegen über den stark männerlastigen Hochschulen" so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. Die Forderung nach mehr Frauen in höheren Unisphären könnte hierdurch mehr Symbolkraft erhalten.
"Ex-Minister Hahn hinterlässt eine verwüstete Hochschullandschaft. Beatrix Karl steht vor einem Scherbenhaufen und einer Fülle an Diskussionsfeldern“, so Kulac weiter. Die Studentenvertreter hoffen auf einen Dialog mit Karl und laden sie zu einer Fragestunde an die Uni Graz ein. "Viele Studierende brennen auf Antworten zur Hochschulpolitik" so Chrisitine Mörth aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz.
Von Seiten der HochschülerInnenschaft wird von der Ministerin eine Positionierung zum freien Hochschulzugang gefordert. "Das Ministerium darf sich nicht die Politik der Industriellenvereinigung diktieren lassen", so Jacqueline Vlay, die neu zum Vorsitzteam der ÖH Uni Graz gestoßen ist. Sie zeigt die Dominanz seitens der Industriellenvereinigung in der Bildungspolitik auf: "Wir wollen keine Zugangsbeschränkungen und sie sind auch nicht nötig. Die Veränderung ist in der besseren Studieninformation zu suchen. Wir lassen uns nicht derart beschränken" erläutert dies Vlay weiter. "Wir erwarten uns, dass sich die neue Ministerin klar von Zugangsbeschränkungen distanziert und sich für den freien Hochschulzugang ausspricht!" so Mörth abschließend.
















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