Rechnungshof: Persilschein für Aktiven Tierschutz
In zwölf Jahren flossen 6,7 Fördermillionen. Rechnungshof stellte fest: Tierrettung und Tieraltbestand hätten eigentlich nicht gefördert werden dürfen.

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Einen Persilschein stellte der Landesrechnungshof dem Aktiven Tierschutz Steiermark aus: In den Jahren 1997 bis 2009 flossen insgesamt 6,666.104,95 Millionen Euro Förderung. Die Kosten waren sprunghaft gestiegen, nachdem das Land 2005 allein zuständig für Tierschutz und Tierrettung wurde.
Landesrat Hans Seitinger zog 2009 die Notbremse, führte eine pauschale Förderung in Höhe von 600.000 Euro pro Jahr ein (für die Tierrettung wird nicht mehr gesondert bezahlt) und ließ den Rechnungshof prüfen. Dieser stellte nun fest: Tierrettung und Tieraltbestand hätten eigentlich auch vorher schon nicht gefördert werden dürfen. Grundsätzlich basierten die Forderungen von Arche-Noah-Chef und Vereinsobmann Herbert Oster jedoch auf der Zahl der tatsächlich versorgten Tiere. Seitinger zeigte sich erleichtert über diesen Befund. Die Kosten konnten durch eine effizientere Vermittlung der Tiere, durch Spendenaufrufe und durch Futtermittelaktionen stabilisiert werden.

















