UBSC-Hut brennt jetzt lichterloh
Katerstimmung nach der Pleite gegen BC Vienna. Ein Sieg muss unbedingt her.

Foto © GEPADie Grazer Spieler sind heuer oft eine Nummer zu klein
Zehn Tage haben sich die Spieler des UBSC Graz explizit auf diese Partie vorbereitet und gegen den BC Vienna waren auch alle Spieler fit. Dennoch setzte es in der 15. Partie die 15. Niederlage. "Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Die Voraussetzungen haben gepasst und wieder ist daraus nichts geworden", analysiert Graz-Spieler Reinhard Lanegger nach der 75:86-Niederlage resignierend.
Anders als in der Saison 2008/09, als keiner der ABL-Klubs in die zweite Liga absteigen musste, ist es heuer deutlich härter. Nun müssen die Grazer um den Klassenerhalt bangen, denn der Letzte trifft im Abstiegs-Play-off auf den Ersten der zweiten Spielklasse. Und wenn es bei den Grazern so weitergeht, ist der Gang in dieses Play-off unvermeidlich.
"Verlieren wir jetzt noch gegen die Wörthersee Piraten, ist alles vorbei", sagt Lanegger. Das Heimspiel gegen die Kärntner, die immerhin bereits bei einem Saisonsieg halten, steigt am 4. Februar in der Union-Halle und hat somit schon echten Endspielcharakter.
"Wir bewegen uns in einem engen finanziellen Rahmen", sagt Manager Michael Fuchs. "Daher können wir nicht einfach so Spieler austauschen, wie wir wollen." Dennoch wird fieberhaft nach einem Center gesucht, der finanzierbar ist und vor allem Klagenfurt in Schach halten kann.
Doch woran liegt es, dass die Grazer noch punktelos sind? "Wir schaffen es in der Defensive nicht, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben", erklärt Lanegger. "Dadurch machen wir zu viele Fouls und der Gegner kommt zu einfachen Punkten von der Freiwurflinie." Das spiegelte sich auch in der Partie gegen Wien wider: 25 Foulspiele der Grazer standen elf der Gäste gegenüber.













