"Abwarten und dann wieder durchstarten"
GAK-Präsident Anton Kürschner blickt trotz eines Katastrophen-Jahres zuversichtlich ins neue Jahr.

Foto © GEPAGAK-Boss Anton Kürschner lässt sich nicht unterkriegen
Für den GAK neigt sich ein mehr als turbulentes Jahr dem Ende zu. "Momentan ist bei uns aber alles ruhig", berichtet Präsident Anton Kürschner. Nach dem Wechsel von Michael Tieber zu Kapfenberg hat es keine weiteren Spieler-Austritte mehr gegeben. "Generell scheint es im Profibereich jetzt ein Abwarten zu geben", glaubt Kürschner, der der tristen Situation des GAK sogar Positives abgewinnen kann. "Dass wir den Profibereich eingestellt haben, war eine Vernunftentscheidung. Wir könnten mit unserem Modell vom transparenten Verein Wegbereiter für einen neuen Weg im österreichischen Fußball sein. Auch Gratkorn hat erkannt, dass man Kosten reduzieren muss."
Fortführungskaution wird fällig
Erster wichtiger Termin im neuen Jahr wird der 15. Jänner sein. Da ist wieder die Fortführungskaution in der Höhe von 30.000 Euro fällig. Seinen Optimismus hat Kürschner jedenfalls nicht verloren. Er ist zuversichtlich, "die Dinge ordnen zu können" und hofft darauf, dass die Mitglieder seinen Weg und den des Vorstandes mittragen werden.
"Jetzt warten wir einmal ab. Als Nächstes wollen wir den Zwangsausgleich erfolgreich über die Bühne bringen und in weiterer Folge wieder neu durchstarten." Ein frommer Wunsch. Und wie sieht es mit präsidialen Vorsätzen für das neue Jahr aus? "Weiterarbeiten im Sinne des Vereins und die Basis für die nächsten 107 Jahre schaffen."















