Wie stoppt man Elik? Klimbacher kennt ein Gegenmittel
Die 99ers sind heute zu Gast bei Schlusslicht Jesenice. Mit Todd Elik und Trainer Mike Posma sind die "Red Steelers" kein Jausengegner mehr.

Foto © GEPATodd Elik ist ein Heißläufer
Die 99ers gegen Todd Elik - so lautet heute das Duell in Jesenice. Von der Tabelle her eine klare Sache, der Erste gastiert beim Letzten. Doch seit Elik (17 Punkte in zehn Spielen) und sein Trainer-Freund Mike Posma in Slowenien werken, sind die "Red Steelers" kein Jausengegner mehr. Die Vienna Capitals können ein Lied davon singen, ging doch vor Weihnachten ihre Siegesserie ausgerechnet beim Schlusslicht zu Ende.
Chancen stehen gut
Doch einer in den Reihen der 99ers weiß ganz genau, wie Elik tickt. "Ich habe zwei Jahre mit ihm in Innsbruck gespielt, kenne ihn gut. Elik ist ein Heißläufer. Ein paar kleine Provokationen und die Chancen stehen gut, dass er ausrastet und sich selbst aus dem Spiel nimmt", grinst Verteidiger Sven Klimbacher.
Wobei er aber größte Hochachtung vor dem bereits 43-jährigen Kanadier hat. "Der ist noch vom alten Schlag, ich habe noch nie einen wie ihn kennengelernt. Auch wenn er öfter einen über den Durst trinkt, der schwitzt das am nächsten Tag einfach wieder raus. Und sonst lebt er ganz gesund, achtet genau auf die Ernährung. Trotz seines Alters ist er körperlich top. Da können andere noch so viel trainieren, sie werden nie dorthin kommen, wo er von Natur aus ist. Er steckt fast alles weg. Und auf dem Eis ist er ein Genie", sagt Klimbacher.
Der selbst überrascht ist, wie gut er sich nach zehn Monaten Pause wieder bei den 99ers eingefügt hat: "Nach drei Meniskus-Operationen hat mir der Klub die Zeit gegeben, voll fit zu werden. Dann hatte ich vor dem Comeback sieben Spiele im Farmteam, das hat geholfen. Natürlich haben mich die Kollegen aufgezogen, weil mit meiner Rückkehr die Mini-Krise begann. Aber ich habe es mit Humor genommen und jetzt läuft es ja wieder."













