Herz-Jesu-Viertel kann aufatmen
Variobahn fährt nicht vor 2018 auf der Linie 3, deshalb fallen die 70 Parkplätze vorerst nicht.

Foto © Bauer
Es sollen ja auch die Gleise der Linie 3 in der Sparbersbachgasse verbreitert werden. Rund 70 Parkplätze würden diesem Projekt zum Opfer fallen. "Und das ist gerade in diesem Viertel dramatisch, weil wir hier fast so viele Anrainer-Parkgenehmigungen wie Stellflächen haben", weiß Verkehrsreferentin Lisa Rücker um den enormen Parkdruck rund um die Herz-Jesu-Kirche.
Deshalb haben sich Verkehrsplaner und GVB-Experten noch einmal an einen Tisch gesetzt, um über Lösungsansätzen zu brüten. Rücker hat nun eine Entscheidung getroffen, die die Anrainer aufatmen lassen dürfte: "Wir setzen die breiteren Variobahn-Garnituren (siehe rechts) fürs Erste nicht auf der Linie 3 ein." So kommt es zwar zur Gleissanierung und auch zur Verbreiterung, bis zum Einsatz der breiteren Variobahnen auf dieser Strecke müssen die parkenden Autos aber dennoch nicht "geräumt" werden. Die "Gnadenfrist" gilt bis 2018. Bis dahin soll es Ersatz für die aufzulassenden Stellflächen geben.
Und da führe kein Weg an Anwohnergaragen für diesen Bezirk vorbei, betont die Vizebürgermeisterin. Auch wenn es jüngst - wie berichtet - ein Veto des Pfarrgemeinderates gegen die Tiefgarage unter dem Kirchenvorplatz zu Herz Jesu gegeben hat. Nun sollen die Garagen in Verbindung mit Neubauprojekten mitverhandelt werden.
















