Gradec - Marburg: Ein Jahr der Annäherung
Finale in der Diskussionsreihe des Kunsthauses.
Die Chance als Kulturhauptstädte (Marburg trägt den Titel 2012), die schlechten Zugverbindungen und die gemeinsame Zukunft in einer urbanen Großregion - das waren die Eckpfeiler in der von Kunsthaus-Intendant Peter Pakesch initiierten Diskussionsreihe "Gradec - Marburg", die nun in ihr Finale ging.
Deren Erfolg sei unbestritten, meinte Pakesch an diesem von Bernd Hecke (Kleine Zeitung) moderierten Abend im Kunsthaus: "Denn darüber reden ist Tun." Es sei ein Jahr der weiteren Annäherung gewesen. An zehn Abenden hat man die Themenfelder von der Kulturszene bis zur Regionalentwicklung beackert und damit den Humus für weitere Kooperationen gelegt.
71,8 Kilometer seien keine unüberwindliche Distanz, betonte Sloweniens Konsul in Graz, Kurt Oktabetz: "Es findet längst reger Kulturaustausch statt." Sloweniens Kulturstaatssekretär Stojan Pelko berichtete von den Kulturhauptstadtplänen und der Perspektive, dass sich Galerien von Graz, Marburg bis Zagreb enger vernetzen. Ob uns bis 2012 eine Kulturhauptstadt-S-Bahn im Zehn-Minuten-Takt nach Maribor bringt, wollte Vizebürgermeisterin Lisa Rücker nicht garantieren. Aber für eine gemeinsame Zukunft seien bessere Verbindungen Pflicht.















