Magistratler sichern ihren Fasching
Lei Lei: Nagl gesteht Beamten alle Rechte auch für das Haus Graz zu - etwa den freien Faschingsdienstag.

Foto © ScheriauKein Spaßverderber: Nagl sichert beamten weiterhin den freien Faschingsdienstag zu
Es wurde lange verhandelt, letztlich ist es ein klarer Sieg für die Beamten: Im "Personalübereinkommen" für das Haus Graz, das am Montag im Gemeinderat beschlossen wird, sichern Bürgermeister Siegfried Nagl und Personalreferent Gerhard Rüsch den Beamten und Vertragsbediensteten sämtliche Rechte und Privilegien für das neue Haus Graz zu. Das heißt: Wenn Mitarbeiter etwa aus dem IT-Bereich vom Magistrat zur künftigen Graz GmbH wechseln, nehmen sie sämtliche Ansprüche mit - auch ihre jeweiligen Zulagen und Nebengebühren.
Die Liste ist aber länger: Auch "die Dienstbefreiung auf Dauer eines Kurgebrauches", Sonderurlaube, ein Freijahr, Sonderverträge, Jubiläumszuwendungen, Mehrdienstleistungen sowie "sämtliche pensionsrechtlichen Regelungen" bleiben bestehen. Und den Beamten offenbar ganz wichtig: Auch ihr Fasching ist gerettet. "Den zugewiesenen Dienstnehmern werden auch die dienstfreien Stunden am Faschingsdienstag gewährt."
Personalvertreter Gerhard Wirtl ist über den Abschluss erfreut: "Damit haben wir die Versprechen von Bürgermeister Nagl, dass den Mitarbeitern durch die Auslagerungen nichts passiert, schriftlich." Und: "Der Faschingsdienstag ist mit dem freien 24. und 31. Dezember das letzte Privileg, das uns zugestanden wird." Übrigens: Von "golden Handshakes" will Nagl laut Wirtl nun nichts mehr wissen.
Wie viel der Deal kostet, ist offen. "Die Kostenbelastung kann derzeit nicht berechnet werden", heißt es im Gemeinderatsstück. Dafür ist aber die Flexibilität der Mitarbeiter gesichert.
















