Ganz ausgezeichnet: Grazer Frauenpreis für Klostermann
Johanna Klostermann bringt Mädchen Technik näher. Dafür erhält sie den Grazer Frauenpreis.

Foto © Marija KanizajJohanna Klostermann
Ihr Geheimrezept sind Netzwerke. Damit hat es die gelernte Drogistin Johanna Klostermann geschafft, das Projekt Fit - Frauen in die Technik - von Graz aus in ganz Österreich zu etablieren und auch weiter auszubauen. Von Computerkursen für Mädchen (Comaed) über deren Ferialpraxis in technischen Berufen (T3UG) bis hin zu speziellen Mentoringprogrammen für Abgängerinnen der Technischen Universität hat sie ein Netzwerk etabliert, dessen Ergebnis sich gerade an der TU Graz durchaus sehen lassen kann. "Als ich nach meiner Lehre eine Ausbildung zur Chemielaborantin an der Uni begann, waren wir gerade mal drei Frauen am Institut", erinnert sich Klostermann. Im heurigen Wintersemester liegt der Frauenanteil der Erstinskribienten an der Hochschule bei 20 Prozent.
Für dieses Engagement wurde Klostermann schon mehrfach ausgezeichnet. Als spezielle Draufgabe gab es gestern dafür den ersten Grazer Frauenpreis, verliehen von Stadträtin Elke Edlinger: "Eine Anerkennung für die Prophetin der Technik im emanzipatorischen Sinn."
















