Anleitungen zur Genialität
Buch und Symposion zur Evolution der Bildung.
Brain Trust" nennt sich ein Grazer Denkverband, der etwa darüber nachsinnt, wie man Kinderköpfe (und in der Folge jene von Erwachsenen) erhellen könnte. Aus diesem Grund laden die intellektuellen Elektriker morgen zum Symposion mit dem Titel "Zur Evolution in Kinderköpfen". Irmtraut Eberle-Härtl (KinderUni Graz), der Philosoph Samir Osmancevic, der Zoologe Heinrich Römer und Christian Wabl (Projekt: Forschendes Lernen) werden Denkanstöße liefern.
Wabl ist auch verantwortlicher Redakteur einer Publikation, in der es um die oben genannten Bemühungen geht, Bildung lustvoller und dadurch effektiver zu machen. "Der Geniestreich" heißt das Werk. Darin erläutert eine Erzählerin mit dem sprechenden Namen Klara Lichtenstein, "Wie ich ein Genie wurde" (so der Untertitel).
Klara berichtet Freundin Claire von ihren Verwandten, die ihre Genialität eint. Die Uropas heißen Leonardo und Johannes (wie Kepler), Uroma hört auf den Namen Pallas, Albert und Sigmund sind Onkel, der Papa heißt Pablo (Klara ist ein uneheliches Kind).
"Der Geniestreich" ist eine so kluge wie amüsante Schrift, getragen von der Überzeugung, dass viele das Potenzial hätten, wenn schon nicht zum Genie, so doch zum selbstständigen Denken und Handeln. Das richtige Buch in einer Zeit, in der die Suche nach Wegen aus der Stagnation floriert.
Features
Fakten
Zur Evolution in Kinderköpfen. Symposion. 10. 12., 19 Uhr, Seminarraum des Instituts für Zoologie, Universität Graz, Universitätsplatz 2.
Klara Lichtenstein. Der Geniestreich. Brain Trust. 20 Euro. Informationen: office@brain-trust.at, Tel. 0664 83 17 448.
















