Alte Lieder sind der Hit für Weihnachten
Das Büro für Weihnachtslieder ist erste Anlaufstelle, wenn es um besinnliches Musikgut geht. Auch das Liederbuch der Kleinen Zeitung ist dort begehrt.

Foto © BastBüro für Weihnachtslieder, Johanna Bernkopf
"Leise rieselt der Schnee", "Schneeflöckchen, Weißröckchen", "Stille Nacht, heilige Nacht . . ." - bei wem rufen diese Anfangszeilen der "ewigen" Advent- und Weihnachtslieder nicht warme, kindliche Gefühle hervor? Wenn auch oft lange verborgen, so brechen die Melodien doch den Bann des Vergessens. So vergraben sie liegen mögen, plötzlich ist die Stimmung wieder da.
Damit man sich beim Aufspüren der Texte nicht allzu schwer tut, hat die Kleine Zeitung auch ein Heft mit Weihnachtsliedern, Texten und Rezepten beigelegt. Dieses liegt auch im Grazer Büro für Weihnachtslieder, das im Heimatwerk in der Sporgasse 23 untergebracht ist, auf und wird häufig nachgefragt.
Auch sonst ist das Büro erste Adresse für alle, die mehr zu alten Liedern und heimatlichen Geschichten wissen wollen. "Es fällt auf, dass überwiegend die bekanntesten zehn bis 15 Lieder nachgefragt werden", sagt Eva-Maria Hois vom Büro für Weihnachtslieder. Vielfach würden ältere Leute nach alten Schätzen suchen, die sie längst vergessen haben, um diese Lieder schließlich an Kinder und Enkelkinder weiterzutragen. Aber auch Anfragen nach kurzen, humorvollen Geschichten, die auf Weihnachtsfeiern vorgetragen werden, sind gesucht.
Büro-Mitarbeiterin Johanna Bernkopf bestätigt: "Die Anfragen sind bunt gemischt, wie auch die Leute, vom 16-Jährigen bis zum 80-Jährigen. Spannend wird es, wenn Leute nach speziellen Liedern oder vergriffenen Sachen forschen." Selbst da könne man ja meistens helfen. Bei "Leise rieselt der Schnee" sowieso . . .













