Grazer Postbustankstelle für Publikum wieder geschlossen
Schließung erfolgte "aus betriebswirtschaftlichen Gründen" und wegen der "Konzentration auf das Kerngeschäft", erklärte ein Postbus-Sprecher.

Foto © APA2005, einen Tag vor der steirischen Landtagswahl, wurde die Tankstelle von Hubert Gorbach eingeweiht
Als "Signal an die Mineralölfirmen" hatte 2005 Vizekanzler Hubert Gorbach (B) die Öffnung von Postbus-Tankstellen verfügt. Am Dienstag wurde die letzte geöffnete Zapfsäule in Graz wieder dichtgemacht. "Aus betriebswirtschaftlichen Gründen" und wegen der "Konzentration auf das Kerngeschäft", erklärte ein Postbus-Sprecher. Von den seinerzeit geöffneten Tankstellen ist nur noch jene in Linz frei zugänglich.
Betriebstankstelle
Mit 1. Dezember ist die Tankstelle in der Hohenstaufengasse wieder eine reine Betriebstankstelle. "Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft", begründet Postbus-Regionalmanger Herbert Allmer die Maßnahme. Auch eine betriebswirtschaftliche Komponente komme hinzu, zumal keine Zusatzleistungen wie in Tankstellen-Shops angeboten würden. Schon vor Graz wurden die ebenfalls geöffneten Zapfsäulen in Gmünd, Innsbruck und Wien-Erdberg wieder für den Publikumsverkehr geschlossen. "Bis auf weiteres geöffnet" bleibt nur noch die Tankstelle in Linz.
Die Öffnung der Grazer Zapfsäulen war am 1. Oktober 2005 - am Tag vor der Landtagswahl - von großem Brimborium begleitet: Vizekanzler Gorbach nahm - gegen den Widerstand der Gewerkschaft - selbst die Eröffnung vor und erhielt für seine Dienstlimousine die erste Tankfüllung. Nicht durchsetzen konnte sich der BZÖ-Politiker in der Folge mit seinem Wunsch nach Öffnung von Tankstellen in Straßenmeistereien der Asfinag.














