Schi und Helm statt Bausteine und Lego
Willi Zechner will schon die Kleinsten für den Schisport begeistern.

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Eine Investition in die Zukunft. So könnte man die Bestellung von Willi Zechner zum sportlichen Leiter Alpin im steirischen Schiverband beschreiben. Denn der ehemalige Weltcup-Abfahrer geht mit einem neuen Konzept an den Start. "Wir wollen die Jugend sportmotorisch und schitechnisch besser und umfassender ausbilden." Dadurch soll die Verletzungsanfälligkeit verringert werden.
Mit seinen Trainerkollegen Harald Reiter und Karl Thaler setzt er den Hebel schon bei den Kleinsten an. So geht der Verband im Mürztal in die Kindergärten, um die Kinder wieder für die "zwei Brettln" und den "gführigen Schnee" zu begeistern. Dazu kommen mehrere Praxisworkshops für Sieben- bis 14-Jährige. Bei den acht Stationen wird nicht nur trainiert, sondern Eltern, Vereins- und Bezirksvertretern Schi- und Renntechnik vermittelt.
"Eine tolle Sache", schwärmt Hans Knauß, der als Berater von Zechner und seinem Team fungiert. "Ganz wichtig ist, dass die Jungen von Thaler und Reiter, die beide exzellente Schifahrer sind, viel lernen können. Ich hatte im Verlauf meiner Karriere nicht immer Trainer, die mir zeigen konnten, wie es besser geht."
Bei allem Stangentraining soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. "Außerdem ist Training auf der Rennpiste allein zu wenig", weiß Knauß. "Die Burschen und Mädel sollen Tiefschnee und Waldwege fahren und auch bei schlechteren Bedingungen über die Buckelpiste." Diese Erfahrungen sollen ihnen dann im Rennen bei unvorhergesehenen Situationen zugute kommen. "Bei solchen Fahrten habe ich mir die Grundlage für Siege wie in Kitzbühel geholt."













