Casino-Überfall: Der dritte Täter stellte sich
Der Überfall auf das Automaten-Casino wurde von einer fünfköpfigen Tätergruppe geplant und durchgeführt. Vergangene Woche konnten bereits zwei Täter ausgeforscht werden. Nun wurde ein dritter Mann festgenommen.

Foto © PolizeiBilder vom Überfall
"Er hat sich verfolgt gefühlt", weiß Oberstleutnant Erwin Strametz vom Landeskriminalamt. "Der Druck auf ihn ist zu groß geworden, auch dank der medialen Präsenz." Seit dem Wochenende sitzt nun auch der Dritte der Bande, auf deren Konto der Überfall auf den Automaten-Corner im Grazer Casino geht, in Untersuchungshaft. Der 40-jährige Grazer, geboren in Serbien und Bruder des mutmaßlichen Kopfs der Bande, stellte sich am Samstag Nachmittag in der Polizeiinspektion Karlauerstraße selbst. Er sei der Gesuchte, gab der 40-Jährige an. Einen Zusammenhang mit der Tat streitet der Grazer jedoch vehement ab.
Für die Ermittler steht jedoch fest, dass der 40-Jährige einen der beiden Fluchtwagen gelenkt hat, die nach der Tat auf die Haupttäter warten sollten. Während der gebürtige Serbe in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht wurde, wo seit Mitte der Vorwoche auch schon sein jüngerer Bruder (33) sitzt, fahndet die Polizei derzeit auf Hochtouren nach dem zweiten Räuber, der gemeinsam mit einem 20-jährigen Arbeitslosen das Casino überfallen hatte. Von ihm gibt es noch keine Spur, er dürfte untergetaucht sein. Auch die Beute, insgesamt an die 25.000 Euro, die unter den fünf Männern aufgeteilt worden sein dürfte, bleibt verschwunden. Gesucht wird auch noch der fünfte Mann. "Doch der ist das kleinste Rädchen von allen", so Strametz.















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