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    Zuletzt aktualisiert: 06.11.2009 um 11:38 UhrKommentare

    Foda: "Die jungen Spieler brauchen noch Zeit"

    Ohne Dynamik gab es für den SK Sturm am Donnerstag im Heimspiel gegen Panathinaikos nichts zu holen. Trotz der 0:1-Niederlage und des vorzeitigen Aus ist Sturm-Coach Foda "nicht enttäuscht".

    Franco Foda

    Foto © GEPAFranco Foda

    Für Sturm Graz ist der Aufstieg in der Fußball-Europa-League bereits nach der vierten Runde der Gruppenphase außer Reichweite. Nach dem 0:1 am Donnerstagabend im Heimspiel gegen Panathinaikos Athen verabschiedeten sich die Steirer als erster österreichischer Vertreter aus dem Rennen um die K.o.-Phase. Laut Sturm-Coach Franco Foda gab es für seine junge Truppe gegen die Griechen wegen fehlender Dynamik nichts zu holen.

    "Haben uns nichts getraut"

    "In der Defensive haben wir wie der Gegner sehr gut organisiert gespielt, aber leider haben uns im Spiel nach vorne die Kreativität und die Dynamik gefehlt, die wir zuletzt in den Meisterschaftsspielen hatten", lautete der treffende Kommentar des Deutschen nach der Gruppe-F-Partie, die Ex-Europameister Kostas Katsouranis mit seinem Treffer in Minute 70 vor 15.322 Zuschauern in der ausverkauften UPC-Arena gegen im Angriff extrem harmlose Gastgeber entschieden hatte. ÖFB-Teamspieler Andreas Hölzl fand noch deutlichere Worte: "In der Offensive haben wir uns nichts getraut, dies war der Knackpunkt."

    Sturm-Innenverteidiger Mario Sonnleitner sah ebenfalls die fehlenden zwingenden Chancen als Ursache für die Niederlage und merkte gleichzeitig an: "Man hat gesehen, dass Panathinaikos eine Klasse stärker war als wir. Wenn man dreimal in Gruppenspielen 0:1 verliert, dann fehlt einem das Alzerl Glück oder Klasse."

    Auch Stürmer Daniel Beichler sprach von einem deutlichen "Qualitätsunterschied" und einer "verdienten Niederlage, weil wir nicht eine Topchance hatten", ebenso wie Tormann Christian Gratzei: "Wir waren in Athen besser, heute hatten wir zu viel Respekt, das hat sich gerächt. So ehrlich muss man sein, der Sieg von Panathinaikos war okay."

    Martin Ehrenreich bemängelte wiederum "leichtsinnige Fehler im Spielaufbau. Wir standen hinten nicht schlecht, nach vorne haben wir uns aber zu wenig getraut. Im Mittelfeld sind zu viele Ballverluste gewesen, das war entscheidend. Panathinaikos hat uns das Leben aber auch sehr schwer gemacht. Mit ihren zwei Sechsern ist es ihnen gelungen, unser Kurzpassspiel in der Mitte zu unterbinden", erläuterte der Außenverteidiger.

    Trainer Foda ist "nicht enttäuscht"

    Trotz des verpassten Aufstiegs fiel das vorläufige internationale Zwischenresümee von Trainer Foda positiv aus. "Ich bin jetzt nicht enttäuscht. Man muss insgesamt mit den Spielen zufrieden sein. Man darf nicht außer Acht lassen, dass wir ein ganz junges Mittelfeld hatten. Die jungen Spieler brauchen noch Zeit", betonte der 43-jährige Trainer.

    In den beiden noch ausstehenden Matches auswärts am 3. Dezember in Bukarest gegen Dinamo und am 16. Dezember zu Hause gegen Fixaufsteiger Galatasaray Istanbul können die Sturm-Youngsters weitere wertvolle Erfahrung auf internationaler Ebene sammeln. "Wir lernen mit jedem internationalen Spiel dazu, und vielleicht klappt es in den nächsten Spielen", hoffte Hölzl auf einen versöhnlichen Anschluss. "Denn auch wenn es für uns für Platz zwei nicht mehr reicht, wollen wir diese beiden Spiele unbedingt gewinnen. Das sind wir dem Verein und den Fans schuldig."


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