Stadt Graz rüstet Ampeln auf LED um
Es ist so weit: Stadt Graz geht mit der Zeit und tauscht bei allen Straßenampeln die Lampen aus. Zum Zug kommen LED-Leuchten, die Energie und Kosten sparen.

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Es ist ein Szenario, das derzeit an vielen Kreuzungen im Grazer Stadtgebiet zu beobachten ist: in der Mitte ein Polizist, der den Verkehr regelt; auf der Seite ein Handwerker, der wahlweise auf einer Leiter oder einer Hebebühne die Ampel in Augenschein nimmt; und mittendrin staunende Autolenker.
Doch dahinter steckt nicht ein kollektiver Schwächeanfall des Stromnetzes, sondern ein zeitgemäßer Vorstoß der Stadt Graz: Sukzessive werden nun alle 286 Ampelanlagen umgerüstet und mit Energiesparlampen versehen. Die neuen LED-Leuchten sollen Energie und Kosten sparen - und auch zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen.
"Die Stromkosten werden um rund 65 Prozent gesenkt", freute sich Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne), als sie der Kleinen Zeitung die große Tauschaktion ankündigte. Darüber hinaus seien die LED-Signalgeber "heller und somit deutlicher zu sehen", so Winfried Höpfl vom Straßenamt. "Damit verringern wir die Gefahr, dass ein Signal gleichsam übersehen wird."
All das soll nun Wirklichkeit werden: Im ganzen Stadtgebiet werden alle knapp 1000 "Lichtpunkte" von herkömmlichen 75-Watt-Glühbirnen auf LED-Signalgeber - die nach einer Umrüstung der Anlage nur 18 Watt verbrauchen - umgestellt. Der Clou: Kann auch das Steuergerät für die neueste Technologie adaptiert werden, beträgt der Verbrauch überhaupt nur neun Watt.
"Insgesamt werden 2,5 Millionen Euro investiert", weiß Straßenamtsleiter Harald Hrubisek. Acht Jahre werde es dauern, bis diese Investition "herinnen ist", ab dem neunten Jahr spare Graz dann jährlich immense Kosten.















