Einbruchsbeute mit der Post heimgeschickt
Grazer Polizei fasste moldawische Einbrecher - 50.000 Euro Schaden. Auch spektakulärer Trafikeinbruch war geht auf das Konto der Bande.

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Die beiden Männer schliefen noch friedlich in ihren Betten, als am Dienstag im Morgengrauen Polizisten mit einem Rammbock die Tür zu einer Wohnung in der Grazer Triesterstraße aufbrachen. Eine Flucht war für die zwei Moldawier, 22 und 35 Jahre alt, damit unmöglich.
Einbrecherbande
Die zwei Verhafteten gehören zu einer Einbrecherbande, der die Ermittler der Kripo Graz (Fachbereich 2) schon seit Wochen auf der Spur sind. Ihr bislang letzter Coup: In der Nacht auf Montag wurde in der Grazer Puchstraße ein Loch in die Außenmauer einer Trafik gestemmt, der Tresor aufgeflext und Geld sowie Zigaretten gestohlen. 80 Stangen der Tabakwaren fand die Polizei dann auch in der Wohnung der Verdächtigen, nebst Beute von weiteren Einbrüchen.
Denn auf das Kerbholz der beiden gehen mindestens sechs Einbruchsdiebstähle mit einem Gesamtschaden von rund 50.000 Euro, darunter auch ein Tresor-Coup im Gewerbepark Puntigam in der Vorwoche. Die Ermittler Gerhard Wernik und Eduard Glas vermuten aber, dass die beiden Verhafteten nicht allein tätig waren und noch einiges mehr angestellt haben. Die Moldawier hatten sich schon vor zwei Monaten in der Wohnung in Puntigam eingemietet - dabei benutzte der 35-Jährige gefälschte bulgarische Dokumente. Unter seiner echten Identität ist er nämlich schon amtsbekannt. Sowohl er als auch sein 22-jähriger Komplize waren wegen Eigentumsdelikten zur Verhaftung ausgeschrieben.
Im Verhör schweigen sich die Männer aus. Durch ihre Recherchen wissen die Ermittler aber, dass die Moldawier mit ihren Einbrüchen sich und ihre Familien zu Hause versorgen. In erster Linie waren sie auf Bargeld aus, erbeutete Handys und Laptops wurden per Post in ihre Heimat verschickt.













