99ers: Der "Bunker" ist wieder eine Festung
Die Grazer setzen ihre Siegesserie mit einem 3:1 über die Vienna Capitals fort. Bisher wurden alle Heimspiele in Liebenau gewonnen.

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Die Serie der 99ers geht weiter und jetzt steht mit den Capitals der dritte Meisterschaftsfavorit auf der Grazer Abschussliste. Das 3:1 war so nebenbei der fünfte Sieg in Folge. Leichte Startschwierigkeiten gab es zwar, allerdings nicht auf dem Eis, sondern auf den umliegenden Straßen. Denn nach dem Fußball-Derby brach kurzfristig der Verkehr zusammen.
Starke Leistung
Zum einen, weil die Sturm-Fans aus der Tiefgarage heraus wollten und kein Eishockey-Fan hinein konnte. Zum anderen stand ein KSV-Fanbus minutenlang quer auf der Liebenauer Hauptstraße, konnte weder vor noch zurück und sperrte damit alles ab. Doch auch dieser "Knoten" löste sich irgendwann.
Trotz allem fanden gut 3500 Fans den Weg in den Bunker und durften sich wieder über eine über weite Strecken sehr, sehr starke Leistung der Gilligan-Truppe freuen. Mit den Caps wurde die bisher stärkste Auswärtsmannschaft entzaubert, die selber sechs Mal in Serie gewonnen hatte. Paré brachte die Grazer bereits nach 4:39 Minuten mit einem Abstauber in Führung. Das konnte Casparsson mit einem satten Schuss (19.), bei dem der sonst grandiose Weinhandl nicht ganz glücklich wirkte, noch ausgleichen. Das war's dann aber mit den Gelben aus Wien.
Im zweiten Abschnitt rettete Weinhandl mehrmals vor einem Rückstand, dann traf Healey in einem 5:3-Powerplay aus spitzestem Winkel zum 2:1 und Day hätte nach Traumsolo fast das 3:1 erzielt, Cassivi hielt aber mit unglaublichem Reflex. Im Schlussdrittel vergaben Day, Herzog und Healey weitere Großchancen, ehe Patrick Harand in Unterzahl nach beherzt vorgetragenem Gegenstoß den Sack zumachte. Das leere Wiener Tor wurde am Ende zwar mehrmals verfehlt, trotzdem konnten Fans singen: "Ohne Punkte schicken wir euch heim!"
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Ergebnis
Graz 99ers - Vienna Capitals 3:1 (1:1,1:0,1:0).
Graz, EisstadionGraz, 3.500, SR Fussi/Gebei.
Tore:
Pare (5.)
Healey (30./PP)
Harand(54./SH)
Strafminuten: 20 bzw. 22 plus 10gegen Philippe Lakos














