Prominentes Krapfenbacken beim Aufsteirern
Die Prominenz hatte beim "Aufsteirern" alle Hände voll zu tun - auch die Narzissenkönigin war echt begeistert.

Foto © Erwin ScheriauSüßer als Marillenmarmelade - der "kleine Bürgermeister", Maxi, mit seinem Papa Sigi Nagl beim Befüllen der Krapfen ...
Er musste im Laufe der Jahre Sauerkraut treten, Strudel ziehen, Brot backen - und seit gestern weiß Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer auch, wie Krapfenbacken "Aufsteirisch" geht. Gattin Marianne lächelte im Grazer Stadtbauernhof verschmitzt, als ihr Hermann den Teig beim "Krapfen-Schleifen" zu formen hatte. Müßig anzumerken, dass "Schützi" auch beim Backen - des Krapfens nämlich - im 150 Grad heißen Öl beste Figur machte und am Ende von der stellvertretenden Landesschulratspräsidentin Elisabeth Meixner als Jury-Sprecherin zum "Krapfenkönig" gekürt wurde. Dass der LH-Vize beim Drüberstreuen Mehl statt Zucker erwischte, war nur ein kleiner Schönheitsfehler. Ohne Chance waren Konkurrenten wie Grawe-General Othmar Ederer oder Kammeramtsdirektor Werner Brugner. Kammerpräsident Gerhard Wlodkowski hatte von vornherein verweigert. Motto: "Ich blamier' mich lieber woanders . . ." Freilich, der wahre Krapfenkönig war der vierjährige Maxi, Filius des Grazer Bürgermeisters Sigi Nagl. Mit Papas Hilfe wurde ein Krapfen nach dem anderen mit Marillenmarmelade befüllt. Ob sich da nicht bereits eine "Karriere mit Lehre" abgezeichnet hat?
Ein paar Ecken weiter, beim Empfang der Grazer Wechselseitigen in Gedenken an Erzherzog Johann, schien Stefanie Spreitzer, die amtierende Narzissenkönigin, restlos begeistert. "Ein Wahnsinn, wie viele Menschen hier feiern." Angetan von der Rekordkulisse waren unter anderen auch die Konsuln Edith und Johannes Hornig, Schwarzenegger-Mentor Fredi Gerstl mit seiner Heidi, Weihbischof Franz Lackner, Bischofsvikar Heinrich Schnuderl, ORF-Chefredakteur Gerhard Koch, Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer, Landesrat Hans Seitinger, die Stadträte Wolfgang Riedler und Detlev Eisel-Eiselsberg, Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch, der ehemalige LH-Vize Leopold Schöggl sowie Fußballpräsident Gerhard Kapl. Selbst Staatssekretär Reinhold Lopatka konnte wieder lächeln - sein Sohn Lukas, 15, hatte sich im Rahmen der Sturm-Gala Samstagabend im Schwarzlzentrum beim Sturz über eine Treppe die Hand gebrochen. Drei Wochen muss der junge Mann nun Gips tragen.

















